Der Markt für geschlossene Immobilienfonds wächst – nach einigen schwächeren Jahren – im letzten Jahr fast rasant. Er legte 2019 um rund 13 Prozent zu, wie eine Auswertung der Bundesbankstatistik zeigt. Während das Nettofondsvermögen aller Fonds zum Jahresende 2018 noch bei 23,4 Mrd. Euro lag, kletterte es bis Ende 2019 auf rund 26,8 Mrd. Euro. Betrachtet man 24 Monate (Dezember 2017 bis Dezember 2019), zeigt sich die Tendenz noch deutlicher: In der genannten Periode beläuft sich das Wachstum auf 21 Prozent oder rund 4,7 Mrd. Euro. Unter der Rubrik geschlossene Immobilienfonds fasst die Bundesbank geschlossene Vehikel für private und institutionelle Anleger zusammen.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Der Markt für geschlossene Immobilienfonds zeigt wieder eine solide Aufwärtsbewegung. Seit der Neuregelung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) werden geschlossene Immobilienfonds als Investment KGs initiiert. Die geschlossenen Vehikel haben so scheinbar „im neuen Kleid“ ihre Zielkunden und Investmentschwerpunkte wiedergefunden.“

Nettomittelzuflüsse von einer Milliarde Euro erwartet
Mit Blick auf 2020 sagt Schneider: „Ich gehe davon aus, dass sich die positive Entwicklung 2020 fortsetzen wird. Für das Gesamtjahr erwarte ich Nettomittelzuflüsse von deutlich über einer Milliarde Euro. Die positive Tendenz nehmen wir auch in Gesprächen wahr, die wir derzeit mit Anbietern führen. In den kommenden Monaten werden verschiedene neue geschlossene AIF auf den Markt kommen. Nach der großen Marktkonsolidierung der Jahre nach 2008 hat sich eine kleinere Anzahl von Anbietern herauskristallisiert, die den Markt kontinuierlich mit neuen Produkten versorgt.“

Die Service-KVG INTREAL administriert im Geschlossene-AIF-Bereich Vehikel mit einem Nettovermögen von rund 5,1 Milliarden Euro. Mit rund 5,0 Mrd. Euro entfällt der allergrößte Teil davon auf geschlossene Immobilien-Spezial-AIF – Tendenz weiter steigend. Der Anteil der geschlossenen Publikums-AIF ist mit 92 Mio. Euro dagegen deutlich kleiner. 2019 wurde von der INTREAL kein geschlossener Fonds für Privatanleger aufgelegt. Es gibt bei der INTREAL auch keine konkreten Planungen für neue Vehikel in den kommenden Jahren. Bei den offenen Publikumsfonds werden dagegen weitere Produkte vorbereitet und ein starkes Wachstum erwartet.

Insgesamt wurden in der Bundesbankstatistik per Ende 2019 1.446 geschlossene Immobilienfonds für institutionelle und private Anleger erfasst. Schneider dazu: „Geschlossene Immobilienfonds haben bei beiden Investorengruppen ihre Daseinsberechtigung. Bei vermögenden Privatanlegern mit Erfahrung und langfristigem Investitionshorizont sowie entsprechendem Risikobewusstsein können sie ein interessanter Baustein in der Vermögensanlage sein. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um spezialisierte Fonds handelt, die eine besondere Länderallokation oder Fremdwährungen mit sich bringen, wie beispielsweise bei US-Immobilien. Bei institutionellen Investoren kommen geschlossene AIF vor allem bei großvolumigen Einzelinvestitionen als sogenannte „Club Deals“ mit einer Anlegerzahl von zwei bis vier zum Einsatz. Auf diese Weise können Investitionsmöglichkeiten genutzt werden, die außerhalb der üblichen Anlagegrenzen für Einzelobjekte in den offenen Spezial AIF liegen.“

Markt für geschlossene Fonds vergleichsweise klein
Unterm Strich haben die geschlossenen Immobilienfonds aber unverändert deutlich weniger Bedeutung als ihre offenen Pendants. In Summe kommen sie gerade einmal auf rund 12 Prozent der offenen Vehikel, wie die Zahlen aus der Bundesbankstatistik zeigen. Das Nettofondsvermögen aller offenen Immobilienfonds (Publikums- und Spezialfonds) belief sich laut Bundesbank im Dezember 2019 auf 226,2 Mrd. Euro und ist alleine 2019 um 28,3 Mrd. Euro gewachsen. Die geschlossenen Immobilienfonds bringen dagegen nur rund 22,8 Mrd. Euro Nettofondsvermögen auf die Waage. Sowohl bei institutionellen als auch privaten Anlegern liegen die risikodiversifiziert investierenden, offenen Fonds in der Beliebtheitsskala weit vorne. Sie machen somit den geschlossenen Fonds aktuell wie zukünftig zum Nischenprodukt für besondere Investitionsfälle und auch nur für ausgewählte Zielkunden.

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Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL) konnte ihren Wachstumskurs 2019 fortsetzen. Die Assets under Administration (AuA) erreichten Ende 2019 rund 31,3 Mrd. Euro (Ende 2018: 24,4 Mrd. Euro). Mit einer Zunahme um 6,9 Mrd. Euro wurde das Ergebnis von 2018 (+5,8 Mrd. Euro) noch einmal übertroffen. Per Jahresende 2019 administrierte die INTREAL 161 Immobilienfonds, ein Plus von 23 im Vergleich zum Vorjahr. In den Fonds werden insgesamt 1.331 Immobilien (2018: 1.100 Objekte) verwaltet.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, resümiert: „2019 konnte die INTREAL ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Ein besonderer Meilenstein im Jubiläumsjahr war das Erreichen der Marke von 30 Mrd. Euro AuA im November 2019. Natürlich stellt uns diese rasche Geschäftsentwicklung auch vor Herausforderungen. Für uns ist es von größter Bedeutung, Qualität und Professionalität unserer Leistungen auf hohem Niveau zu halten. Um dieses Ziel sicherzustellen, haben wir umfassend in Personal, Prozesse und IT investiert. So haben wir im vergangenen Jahr über alle Fachbereiche hinweg 53 Fondsexperten eingestellt und erreichen zum Jahresende 2019 fast 300 Mitarbeiter. Die Neueinstellungen verteilen sich auf unsere Zentrale in Hamburg sowie auf die neuen Bürostandorte in Frankfurt und Luxemburg. Qualifizierte Mitarbeiter und deren systematische Weiterentwicklung sind für unsere komplexen Aufgaben weiterhin unsere wichtigste Investition. Dies gilt ungeachtet der fortschreitenden Technisierung und Digitalisierung.“

Hohe Investitionen in IT und Schaffung der neuen Abteilung „Treasury“

Parallel zu den Neueinstellungen hat die INTREAL umfassend in ihre IT investiert. Die fondsspezifischen Prozesse und Anwendungen wurden optimiert und sind nun zukunftsorientiert auf dem neuesten Stand der Technologie. Als Beispiele seien hier Lizenzverträge für das neue SAP Release S/4HANA und die Erweiterung der Software-Lösung bison.box von control.IT um viele neue Funktionalitäten genannt. „Damit sichern wir auch unseren Vorsprung vor den Wettbewerbern. Gleichzeitig ermöglicht es unsere ITKompetenz, die Nachfrage nach unseren fondsspezifischen IT-Lösungen zu bedienen. Seit 2019 können wir über unsere Beteiligung an der easol GmbH allen Managern von Real Assets eine ganzheitliche ITLösung anbieten“, führt Schneider aus.

Ein dritter Ansatzpunkt zur Qualitätssicherung sind laufende Projekte zu wichtigen aktuellen Fragen wie beispielsweise dem Thema ESG oder Fragen zur Verbesserung der Organisationsstruktur. Der INTREALChef dazu: „Beispielsweise haben wir im letzten Jahr die dezentral angesiedelten Spezialisten für Banking, Finanzierungen und Liquiditätsmanagement in der neu aufgesetzten Abteilung „Treasury“ zusammengezogen. Die hohen Abwicklungsvolumina in allen Bereichen können so effizienter gemanagt werden. Vor allem die Themen Liquiditätssteuerung und -anlage haben aufgrund der wachsenden Zahl von administrierten Immobilienpublikumsfonds an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus können zusätzliche Services sowie Auswertungs- und Beratungsleistungen für unsere Kunden sichergestellt werden.“

Geschäftsbereich Partnerfonds wächst um 3,1 Mrd. Euro

Mit etwa 60 Prozent der gesamten AuA bleiben die Partnerfonds der wichtigste Geschäftsbereich der INTREAL. Ende 2019 umfasste dieser 18,6 Mrd. Euro (2018: 15,5 Mrd. Euro). Im Segment Partnerfonds bietet die INTREAL u.a. Asset Managern und Projektentwicklern, die über keine Zulassung als KVG verfügen, alle Leistungen rund um die Auflage und Administration von AIF an. INTREAL-Geschäftsführer Schneider dazu: „Neben den offenen Spezialfonds konnten auch 2019 weitere Immobilien-Publikumsfonds initiiert werden. Fondspartner sind vorrangig Immobilienmanager, die bisher institutionelle Anleger bedient haben und die diese Expertise jetzt auch privaten Investoren zur Verfügung stellen wollen. Die hohe Produktnachfrage bei privaten Investoren einerseits und die hohe Immobilienkompetenz der Anbieter andererseits sehen wir als zusätzliches Wachstumsfeld und ideale Produktdiversifikation für die INTREAL.“

Die Nachfrage nach KVG-Service-Leistungen nimmt weiter zu

Der zweite große Geschäftsbereich der INTREAL sind KVG-Services. Darin übernimmt die INTREAL Leistungen wie Fondsbuchhaltung, Controlling, Reporting sowie das Beteiligungs- und Risikomanagement für andere zugelassene KVGs. Dieser Bereich wuchs im Jahr 2019 auf 12,7 Mrd. Euro AuA (Ende 2018: 8,9 Mrd. Euro). Schneider führt aus: „Die Geschäftsdynamik im Bereich KVG-Services hat mittlerweile die Zunahme des Bereichs Partnerfonds überholt. Zahlreiche KVGs am Markt sehen sich mit zunehmenden Kosten für die Regulierung bei gleichzeitig sinkenden Immobilienrenditen konfrontiert und müssen sich effizienter aufstellen. Ein Lösungsansatz ist es, verstärkt Leistungen auszulagern. Dies reduziert nicht nur die Kosten, sondern erlaubt auch den Zugriff auf Spezial-Knowhow. Ein dritter Vorteil ist die Fokussierung auf die immobilienbezogenen Kernkompetenzen, die, wie unsere diesbezüglichen Wachstumszahlen belegen, nachweislich zu schnellerem Wachstum führt.“

INTREAL will Standort Luxemburg 2020 ausbauen

Für 2020 geht die INTREAL von einer weiteren positiven Entwicklung des Fondsgeschäfts aus. INTREALChef Schneider dazu: „Ich gehe für 2020 von einem Wachstum mindestens auf dem Niveau wie 2019 aus – also von rund 6 Mrd. Euro. Alle Geschäftsbereiche der INTREAL werden signifikant weiter wachsen. Bei den institutionellen Fondsprodukten ist die geplante Zunahme bereits durch Kapitalzusagen und feststehende Immobilieninvestitionen in Milliarden-Höhe zu einem großen Teil gesichert.“

Des Weiteren wird 2020 der Ausbau des Standorts Luxemburg im Fokus stehen. Schneider dazu: „Wir sehen in Luxemburg großes Potential, da dort zusätzliche Produktvarianten realisiert und mehr internationale Anleger angesprochen werden können als mit den deutschen Anlagevehikeln allein. Aktuell befinden sich mehrere konkrete Fonds in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase. Parallel dazu führen wir derzeit vielversprechende Gespräche mit interessierten Partnern.“

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Die offenen Immobilienfonds erleben ein Comeback. Die Mittelzuflüsse erreichen Rekord-
Level und viele neue Fonds werden aufgelegt. Privatanleger können sich wieder zwischen
zahlreichen Alternativen entscheiden. Sinnvoll ist eine zusätzliche Risikodiversifikation
über mehrere offene Fonds.

Lesen Sie mehr im Gastbeitrag von Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL in ASSCompact (Januar 2020): PDF

Frankfurt, Hamburg, München, Regensburg, den 5. Dezember 2019 – Offene Immobilien-Publikumsfonds erleben aktuell einen Höhenflug in jeder Hinsicht: Das Fondsvermögen der Branche steigt seit zwei Jahren fast exponentiell an, und die Nachfrage privater Anleger ist enorm – auch vor dem Hintergrund der wachsenden Renditedifferenz zu alternativen Anlagemöglichkeiten. In den vergangenen vier Jahren wurden zwölf neue Fonds durch etablierte wie neue Anbieter aufgelegt bzw. angekündigt. Angesichts der geringen Anzahl von Fonds insgesamt und der Emissionsflaute der Jahre davor ist diese Entwicklung beachtlich. Offene Immobilienfonds eignen sich grundsätzlich zur Altersvorsorge, aber die Diversifizierung über mehrere Fonds ist für Privatanleger wichtig. Auch die offenen Vehikel sind vom Trend zu mehr Spezialisierung – beispielsweise auf nur noch eine Nutzungsart – geprägt. Der Vertrieb ist immer noch teuer und zu wenig innovativ und zu wenig digital.

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Die Nettomittelzuflüsse in offene Immobilien-Publikumsfonds stiegen in den ersten acht Monaten 2019 laut BVI um über 100 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Lagen die Mittelzuflüsse zwischen Januar und August 2018 bei 3,5 Mrd. Euro, waren es 2019 rund 7,3 Mrd. Euro. Dies liegt auch deutlich über den Werten der Jahre davor: In den ersten acht Monaten 2017 erreichten die Zuflüsse 4,1 Mrd. Euro, im selben Zeitraum 2016 waren es 3,9 Mrd. Euro.

Welche Fondshäuser konnten besonders von der Geldwelle profitieren? Trotz verschiedener neuer Anbieter von offenen Immobilien-Publikumsfonds ging das Gros (92 Prozent) der frischen Mittel – rund 6,7 Mrd. Euro – den vier großen Fondsanbietern zu. Die höchsten Zuflüsse mit 2,1 Mrd. Euro hatte Union Investment zu verzeichnen, gefolgt von der Deka-Gruppe mit 1,7 Mrd. Euro. An dritter Stelle kommt die Deutsche-Bank-Tochter DWS mit 1,7 Mrd. Euro und an vierter Stelle die Commerz Real mit rund einer Mrd. Euro.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Die sehr hohen Zuflüsse zeigen, dass es derzeit zu viel Geld für zu wenig Produkte gibt. Die Nachfrage vonseiten der Privatanleger wird – bei drohenden Negativzinsen auch auf private Konten – eher weiter steigen. Es ist für die etablierten Fondsangebote und Anbieter im derzeitigen Marktumfeld offensichtlich jedoch kaum möglich, so hohe Summen zeitnah im Rahmen ihrer bestehenden Fondsstrategien anzulegen. Als Reaktion darauf haben fast alle Anbieter die Reißleine gezogen und arbeiten mittlerweile etwa mit restriktiven Kontingentierungen für ihre Fonds.“

Wie sieht es mit den „neuen“ Fondsangeboten aus? Die Swiss Life KVG mit ihrem offenen Fonds Working & Living ist unter den „neuen“ Anbietern in diesem Jahr der Erfolgreichste. Die Gesellschaft konnte in den ersten acht Monaten 2019 das Nettofondsvolumen um rund 209 Mio. Euro steigern. Die KanAm Grund Gruppe mit ihrem Fonds Leading Cities Invest erreichte netto rund 140 Mio. Euro an frischen Mitteln. Die Service-KVG INTREAL, die mehrere Publikumsfonds administriert, konnte in diesem Segment ein beachtliches Nettowachstum in Höhe von rund 114 Mio. Euro verzeichnen. Neben den Fonds verschiedener KVGen verwaltet die INTREAL beispielsweise den auf Wohnimmobilien spezialisierten Fonds Fokus Wohnen Deutschland von INDUSTRIA.

INTREAL-Chef Schneider dazu: „Unter Berücksichtigung der etablierten, historischen Vertriebsstrukturen ist der Zuspruch, den die neuen Produkte finden, sehr erfreulich. Erfreulich ist für die Investoren aber auch, dass weitere Produktalternativen durch – etablierte wie neue – Anbieter jetzt an den Start gehen. So kann sich die hohe Nachfrage zukünftig noch stärker auf neue Produkte verteilen. Dies liegt einerseits an den Aufnahmestops der Altfonds. Andererseits ist dies auf die Tatsache zurückzuführen, dass es neue Fonds mit alternativen und attraktiven Anlage- und somit Investitionsausweichstrategien gibt. Ein Beispiel dafür ist der jüngst aufgelegte Fonds ‚Habona Nahversorgungsfonds Deutschland‘, der nur in Lebensmitteleinzelhändler mit Nahversorgungsfunktion investiert.“

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Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL) hat im ersten Halbjahr 2019 den Wachstumskurs der vergangenen Jahre weiter fortgesetzt. So steigerte Deutschlands führende Service-KVG für Immobilien das von ihr verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Administration, AuA) zum Ende des zweiten Quartals 2019 auf 27,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem Wachstum von rund 11,5 Prozent gegenüber dem Jahresergebnis 2018 (24,4 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt erreicht die INTREAL sogar eine Steigerung ihres verwalteten Immobilienvermögens um ein Drittel (AuA am 30.06.2018: 20,4 Mrd. Euro) und kann somit an die gute Geschäftsentwicklung der zurückliegenden Jahre anschließen. Positiv entwickeln sich auch die Anzahl der von INTREAL administrierten Fonds sowie der darin enthaltenen Immobilien. Im ersten Halbjahr 2019 stieg die Zahl der Fonds auf 141. Die verwalteten Immobilien knackten Ende Juni 2019 die 1200er-Marke und legten um 88 Objekte auf aktuell 1.214 Objekte zu.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert die aktuellen Zahlen: „Zusammen mit unseren Fondspartnern sind wir weiter auf einem stabilen Wachstumskurs und freuen uns, erneut sehr gute Halbjahresergebnisse vorlegen zu können. Trotz – oder auch gerade wegen – der vielfachen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben immobilienbasierte Anlageformen für institutionelle wie auch private Anleger favorisierte Investments. Ich rechne für das zweite Halbjahr 2019 mit der Fortsetzung der dynamisch wachsenden Geschäftsentwicklung und dem Erreichen der 30-Milliarden-Euro-Marke bei den Assets under Administration.“

Neuer INTREAL-Standort in Deutschlands Finanzhauptstadt

Der Spezialist für die Administration von Immobilienfonds mit Hauptsitzt in Hamburg bereitet darüber hinaus im August 2019 die offizielle Eröffnung eines Bürostandorts im Bankenzentrum Frankfurt vor. Aktuell sind bereits die ersten sechs INTREAL-Fondspezialisten von dort aus aktiv. Künftig werden den ansässigen Kunden insgesamt bis zu 30 INTREAL-Mitarbeiter direkt „vor Ort“ zur Verfügung stehen.

„Um weiter an unserer Erfolgsgeschichte zu schreiben und unseren hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden, brauchen wir einerseits qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Andererseits müssen und wollen wir aber auch dort präsent sein, wo ein wichtiger Teil unserer Kunden zuhause ist. Frankfurt ist und bleibt das wichtigste Finanzzentrum in Deutschland, das mit dem Brexit weiter an Bedeutung gewinnen wird“, führt Geschäftsführer Michael Schneider zur Neueröffnung des INTREAL-Standorts in der hessischen Metropole aus. Diese biete einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Die Nähe und der unmittelbare Zugang zum Kunden bleiben auch in Zeiten der Digitalisierung eine der wichtigsten Grundlagen für eine gute Geschäftsbeziehung. Der Standort Frankfurt ist nicht der letzte Schritt der INTREAL auf ihrer geografischen Expansion. Eine weitere Standorteröffnung, die sich aktuell in Vorbereitung befindet, soll noch im Jahr 2019 erfolgen.

Zuwachs bei Partnerfonds und KVG-Services

Wichtigstes Geschäftsfeld der INTREAL ist der Bereich Partnerfonds. In diesem Segment bietet der Administrationsspezialist nationalen und internationalen Assetmanagern als KVG bzw. voll lizenzierter Alternativ Investment Manager (AIFM) eine Plattform zur Auflage und Verwaltung regulierter Investmentfonds für Immobilien. In dieser Sparte konnte im ersten Halbjahr ein Zuwachs von 1,5 Mrd. Euro auf 17,0 Mrd. Euro verzeichnet werden. Aktuell arbeiten 36 nationale und internationale Fondspartner mit INTREAL zusammen.

In ihrem zweiten großen Geschäftsbereich, den KVG-Services, übernimmt INTREAL für andere Kapitalverwaltungsgesellschaften alle Back-Office-Tätigkeiten. In dieser Unternehmenssparte erreichte INTREAL im ersten Halbjahr eine Steigerung um 1,2 Mrd. Euro gegenüber dem Jahresergebnis 2018 und lag Ende Juni 2019 bei einem Gesamtvolumen von 10,1 Mrd. Euro. „Immer mehr KVGs nehmen unsere Dienstleistungen in Anspruch, denn der bürokratische und technische Aufwand ist in den vergangenen Jahren im Zuge zunehmender Regulierung stark gestiegen. Während wir uns um das Organisatorische im Hintergrund kümmern, können sich unsere Kunden in aller Ruhe auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“, erläutert Schneider.

In beiden Geschäftsbereichen konnten im ersten Halbjahr weitere neue Fondsprodukte mit bestehenden Kunden sowie neue Fonds über neue Fondspartner angebunden und vorbereitet werden. Diese Fonds werden in den nächsten Monaten realisiert werden. Hierzu zählen auch neue offene Immobilienfonds für Privatanleger.

Qualifizierte Mitarbeiter und spezialisierte IT-Lösungen als Schlüssel für erfolgreiches Wachstum

Für die professionelle Begleitung des kontinuierlichen Wachstums und eine optimale Betreuung der Kunden hat INTREAL ihren Mitarbeiterstamm an den zukünftig drei Unternehmensstandorten auf insgesamt 260 Beschäftigte ausgebaut und seit Jahresbeginn weitere 23 Mitarbeiter eingestellt.

Auch am Thema Digitalisierung des Immobilienfondsmanagement arbeitet die INTREAL auf Hochtouren. Im ersten Halbjahr gründete sie im Joint Venture mit control.IT das Unternehmen easol GmbH.  Das neue Unternehmen bietet eine ganzheitliche IT-Lösung, die easol solution, für Investments in Immobilien und andere Real Assets an. Die Bestandteile der easol solution sind für die Bedürfnisse von Fondsanbietern und Managern von Real Assets vorkonfiguriert, voll integriert sowie bereits umfassend in der Praxis erprobt. Aktuell werden Assets im Volumen von mehr als 30 Mrd. Euro über die easol solution IT-seitig gemanagt. Dies sind unter anderem Immobilien der HIH-Gruppe einschließlich der INTREAL.

Andreas Ertle, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Mit der easol suite bieten wir eine standardisierte IT-Lösung an, mit der das Management von Real Assets einfacher wird. Wie die Gespräche, die wir derzeit mit potenziellen Kunden führen, zeigen, haben wir damit einen Nerv getroffen. Viele Immobilienmanager stehen vor den Herausforderungen der Digitalisierung und suchen nach einer praxiserprobten Lösung.“

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Das Nettofondsvermögen aller offenen Immobilien-Publikumsfonds erreichte zum Ende des ersten Quartals 2019 laut BVI rund 101,1 Mrd. Euro. Damit wurde erstmals die Marke von 100-Milliarden-Euro überschritten. Zum Vergleich: Am 31. März 2018 lag der Wert noch bei 93,3 Mrd. Euro und am 31. März 2017 bei 88,3 Mrd. Euro. Die Nettomittelzuflüsse der offenen Vehikel summierten sich in den ersten drei Monaten 2019 auf 3,0 Mrd. Euro. Dies ist deutlich mehr als in den Vorjahreszeiträumen, in denen der Wert bei 1,7 Mrd. Euro (2018) bzw. 2,4 Mrd. Euro (2017) lag.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Das Überschreiten der 100-Milliarden-Euro-Marke ist ein historischer Schritt für die offenen Immobilien-Publikumsfonds. Das Wachstum und die anhaltend hohen Mittelzuflüsse zeigen, dass die Nachfrage vonseiten privater Investoren ungebrochen hoch ist und aktuell sogar weiter zunimmt. Offene Immobilienfonds, die nach den Erfahrungen der Vergangenheit verbessert und rechtlich sicherer ausgestaltet wurden, sind vielfach die einzige Möglichkeit für Privatinvestoren, auch mit kleinen Beträgen ab 50 Euro in Immobilien zu investieren. Insbesondere in einem langanhaltenden Niedrigzinsumfeld gewinnen Immobilieninvestments auch für die Altersvorsorge an Bedeutung.“

Das Wachstum und die hohe Nachfrage spiegeln sich in zahlreichen neuen Produktinitiativen wider. Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden acht neue offene Immobilienfonds aufgelegt bzw. angekündigt. „Darunter waren etablierte Anbieter wie Deka Immobilien oder Union Investment, aber auch Häuser, die neu in das Geschäftsfeld eingestiegen sind wie KGAL oder Industria Wohnen“, führt Schneider aus.

Von der hohen Nachfrage nach offenen Immobilienfonds profitieren nicht nur die etablierten, „alten“ Fonds, sondern auch die neu Aufgelegten. Dies liegt u.a. daran, dass ein Großteil der älteren, großen Fonds nicht frei investierbar sind, sondern mit Kontingentierungen arbeiten. Das bedeutet, es werden nur bestimmte, vorher festgelegte Eigenkapitaltranchen zur Einwerbung an den Vertrieb gegeben. Dies betrifft laut Scope Ratings beispielsweise alle Fonds von Deka Immobilien und alle Fonds von Union Investment.

INTREAL-Chef Schneider dazu: „Der Mangel an verfügbaren Produkten zeigt, dass die neuen Fondsinitiativen mehr als gerechtfertigt sind. Zudem ist derzeit am Markt genügend Nachfrage für weitere neue Fonds vorhanden. Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende 2020 noch weitere Fondsauflagen sehen werden.“

Die Herausforderung für die Anbieter ist und bleibt der Ankauf bzw. Portfolioaufbau. Schneider dazu: „Die Fonds sind gezwungen, in der Hochpreisphase ein Portfolio aufzubauen. Fondsanbieter reagieren darauf u.a. mit einer zunehmenden Spezialisierung. So gibt es seit wenigen Jahren die ersten offenen Fonds, die in Wohnimmobilien investieren. Ein anderes Beispiel ist ein erster offener Fonds, der ausschließlich in Nahversorger investieren will. Auch dies ist eine große Marktchanche für neue Anbieter, die genau über diese spezialisierten Expertisen verfügen.“

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Die easol GmbH (easol), ein Joint Venture der Service-KVG INTREAL und der control.IT Unternehmensberatung GmbH (control.IT), gewinnt einen Vertriebschef. Marko Broschinski (52) wird Director Sales des jüngst gegründeten Unternehmens, das auf ganzheitliche IT-Lösungen für das Management von Real Assets spezialisiert ist. Der Diplom-Bankbetriebswirt und Master of Business Administration (Frankfurt School of Finance) war in den vergangenen zwei Jahren selbstständiger Berater für Unternehmen. Davor war er u.a. zwei Jahre Regionalkoordinator Ostafrika / Landesdirektor Tansania bei der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation und 21 Jahre beim Bankhaus Carl F. Plump & CO AG, davon die letzten acht Jahre als Vorstand.

Während seiner über 29-jährigen Berufslaufbahn hat Marko Broschinski Selektionsprozesse und die Implementierung von Softwarelösungen in verschiedenen Bereichen gesteuert. Unter anderem hat er in verschiedenen Positionen neue digitale Bankensysteme, Kernbankensysteme und CRM-Systeme mit ausgewählt und ihre anschließende Einführung gesteuert. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeiten bildete das Etablieren und Optimieren von Digitalisierungslösungen im Controlling. Klaus Weinert, Geschäftsführer der easol, kommentiert: „Mit Marko Broschinski gewinnen wir einen Vertriebsexperten, der zu unserer Kundenzielgruppe bestens passt und große Erfahrung mit allen Fragen rund um IT-Lösungen hat.“

Markus Schmitt, ebenfalls Geschäftsführer der easol, fügt hinzu: „Seit der Gründung der easol vor wenigen Wochen erhalten wir viele Anfragen und verzeichnen ein großes Interesse an unserer neuen IT-Lösung. Mit Marko Broschinski haben wir eine gestandene Unternehmerpersönlichkeit gewonnen, die dazu beitragen wird, aus der easol eine Erfolgsgeschichte zu machen.“

Marko Broschinski ergänzt: „Ich bin davon überzeugt, dass die easol solution das digitale Management von Immobilien und anderen Real Assets signifikant professionalisiert und
auch verbessert. Ich freue mich über das Vertrauen, das die easol-Geschäftsführung in mich
setzt.“

Die easol wurde im Juni 2019 gegründet und bietet eine ganzheitliche IT-Lösung, die easol
solution, für Investments in Immobilien und andere Real Assets wie Flugzeuge, Schiffe oder
Photovoltaikanlagen an. Die Bestandteile der easol solution sind für die Bedürfnisse von
Fondsanbietern und Managern von Real Assets vorkonfiguriert, voll integriert sowie bereits
umfassend in der Praxis erprobt. Aktuell werden Assets im Volumen von mehr als 30 Mrd.
Euro über die easol solution IT-seitig gemanagt. Dies sind unter anderem Immobilien der
HIH-Gruppe einschließlich der INTREAL.

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Die control.IT Unternehmensberatung GmbH (control.IT), Anbieter von Asset- und Portfolio-Management-Software, und die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL), Deutschlands führende Immobilien-Service-KVG, haben ein Joint-Venture gegründet. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen easol GmbH (easol) und bietet eine ganzheitliche IT-Lösung, die easol solution, für Investments in Immobilien und andere Real Assets wie Flugzeuge, Schiffe oder Photovoltaikanlagen an.

Die easol solution besteht aus drei Teilen. Kern ist der erste Teil, die easol suite. Diese verbindet verschiedene, in der Branche etablierte Software-Produkte zum Management von Real Assets wie beispielsweise SAP ERP, bison.box oder iX-Haus, zu einer Komplettlösung. Der begleitende Service, der vor allem in der Set-Up- und Onboarding-Phase wichtig ist, wird unter dem Label easol service geboten. Da eine IT-Lösung nicht ohne eine sichere, leistungsfähige und zuverlässige Infrastruktur funktioniert, wird allen Anwendern von easol im dritten Teil die notwendige IT-Infrastruktur (easol infrastructure) zur Verfügung gestellt.

Die Bestandteile der easol solution sind für die Bedürfnisse von Fondsanbietern und Managern von Real Assets vorkonfiguriert, voll integriert sowie bereits umfassend in der Praxis erprobt. Aktuell werden Assets im Volumen von mehr als 30 Mrd. Euro über die easol solution IT-seitig gemanagt. Dies sind unter anderem Immobilien der HIH-Gruppe einschließlich der INTREAL.

Klaus Weinert, Geschäftsführer von easol, kommentiert: „Mit der easol suite bieten wir eine standardisierte IT-Lösung an, mit der das Management von Real Assets einfacher wird. Dies spart hohe Beratungs- und Implementierungskosten. Zudem sind alle Daten innerhalb der easol suite in hohem Maße konsistent: Eine aufwendige und oft fehlerhafte händische Datenerfassung in verschiedenen Systemen gehört der Vergangenheit an.“

Markus Schmitt, ebenfalls Geschäftsführer von easol, ergänzt: „Der Kunde kann die easol suite nach dem Software-as-a-Service-Grundsatz (SaaS) im Cloud-Modell nutzen. Das bedeutet, er muss nur noch eine IT-Lösung mieten, die von uns betrieben wird. Dieses aus Anwendersicht komfortable Modell wird heute zunehmend vom Markt gefordert.“

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