Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL), Deutschlands führende Service-KVG im Immobilienbereich, ist erfolgreich in das Jahr 2021 gestartet und konnte im ersten Quartal die Marke von 40 Mrd. Euro bei den Assets under Administration (AuA) überschreiten. Dies entspricht einer Steigerung um rund 2,1 Mrd. Euro seit dem Jahresende 2020 (31. Dezember 2020: 38,5 Mrd. Euro).

Zwischen Januar und März 2021 wurden insgesamt 19 neue Fonds aufgelegt und damit fünf Fonds mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Die Zahl der von der INTREAL administrierten Objekte erhöhte sich im selben Zeitraum um 76. Somit administrierte die Service-KVG zum 31. März 2021 insgesamt 214 Fonds sowie 1.683 Immobilien.

Mit Blick auf das Wachstum und die Sicherstellung der Qualität hat die INTREAL auch die Zahl ihrer Beschäftigten im ersten Quartal weiter erhöht. Insgesamt wurden 19 Positionen neu besetzt, sodass die Gesamtzahl der im Unternehmen Beschäftigten an den Standorten Hamburg, Frankfurt und Luxemburg auf nunmehr 360 Mitarbeiter anstieg.

40-Milliarden-Euro-Marke ist wichtiger Meilenstein

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Die Marke von 40 Mrd. Euro ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der INTREAL und ein großer Erfolg für unser Unternehmen. Unser Wachstum in den vergangenen zwölf Monaten zeigt auch, dass die Corona-Pandemie unser Geschäft unterm Strich nur geringfügig gehemmt hat. Mit dem starken Auftaktquartal 2021 hat sich die spürbare Belebung des Geschäfts verstetigt, die wir bereits in den letzten Monaten des vergangenen Jahres feststellen konnten. Angesichts der Tatsache, dass die Überwindung der Pandemie und ein Ende der damit verbundenen Einschränkungen inzwischen immer wahrscheinlicher werden, sind wir mit Blick auf die kommenden Monate sehr zuversichtlich und gehen davon aus, dass wir im Gesamtjahr 2021 ein ähnliches Wachstum wie 2020 erreichen werden.“

Fokus liegt auf Aufbau des Luxemburg-Geschäfts

Mit Blick auf das Q2 2021 sagt Schneider: „Ein weiteres wichtiges Ereignis für die INTREAL war die Erteilung der Lizenz als AIFM und Zentralverwalter von der Luxemburger Finanzaufsicht für unsere Tochtergesellschaft INTREAL Luxembourg im April 2021. In den kommenden Monaten wird der Fokus auf dem Aufbau des Luxemburg-Geschäfts liegen. Wir befinden uns mit verschiedenen Asset-Managern im Gespräch und rechnen mit einem Geschäftsvolumen von rund einer Mrd. Euro in den kommenden zwölf Monaten.“

Starker Zuwachs der AuA im Bereich KVG-Services – mehrere neue Fonds und Fondspartner im Bereich Partnerfonds

Das Geschäft der INTREAL gliedert sich im Wesentlichen in die beiden großen Geschäftsfelder Partnerfonds und KVG-Services. Im Geschäftsfeld Partnerfonds bietet die Service-KVG u. a. Asset Managern und Projektentwicklern ohne KVG-Zulassung alle Leistungen rund um die Auflage und Administration eines Alternative Investment Funds (AIFs) an. Mit ihrem Geschäftsfeld KVG-Services übernimmt die INTREAL Dienstleistungen für andere zugelassene Management-KVGs, darunter beispielsweise komplexe Verwaltungsaufgaben wie Reporting, Controlling, Fondsbuchhaltung oder Beteiligungs- und Risikomanagement. Während auf den Bereich Partnerfonds rund 60 Prozent der AuA entfallen, betreut der Bereich KVG-Services rund 40 Prozent der administrierten Assets.

Im Laufe des ersten Quartals haben sich beide Geschäftsbereiche dynamisch weiterentwickelt, wobei sich die AuA vor allem im Bereich KVG-Services stark erhöhten, während im Bereich Partnerfonds vor allem die Zahl der administrierten Fonds deutlich zunahm. Die AuA im Segment Partnerfonds stiegen im Zeitraum von Januar bis März 2021 um rund 828 Mio. Euro auf 23,6 Mrd. Euro. Die Zahl der in diesem Geschäftsfeld betreuten Fonds erhöhte sich um 15 auf insgesamt 120 Fonds. Zudem konnten im Laufe des Berichtszeitraumes sechs neue Fondspartner gewonnen werden. Im Geschäftsbereich KVG-Services belief sich der Zuwachs der AuA im ersten Quartal 2021 auf rund 1,2 Mrd. Euro, sodass sie zum Quartalsende ein Volumen von rund 17 Mrd. Euro erreichten. Die Zahl der Fonds, für die Serviceleistungen erbracht werden, erhöhte sich um vier und lag zum 31. März 2021 bei 94 Fonds.

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Daniel Sohler
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LIP Invest, führender Investmentmanager für Logistikimmobilien in Deutschland, erwirbt in Kesselsdorf, Zschorner Ring 16, eine neu errichtete, voll vermietete Logistikimmobilie für einen LIP Fonds. Der Gebäudekomplex besteht aus einem Büro-Mittelbau und zwei voneinander getrennt nutzbaren Hallen.

Das Grundstück umfasst insgesamt 27.500 Quadratmeter. Davon entfallen rund 9.000 Quadratmeter auf Hallen-und Büroflächen, 2.500 Quadratmeter auf eine großzügige Hof- und Rangierfläche sowie auf 24 Lkw-Stellplätze und 25 Pkw-Stellplätze. Die Andienung erfolgt über 12 Überladebrücken, die mit Stromanschlüssen für Lkw und Auflieger mit Thermoaufbau ausgestattet sind und zusätzlich über vier ebenerdige Sektionaltore.

Das Gelände entspricht mit seiner vollständigen Umzäunung sowie einer Schiebetoranlage höchsten Sicherheitsstandards und kann für eine zügige Warenabwicklung vollständig mit Lkw umfahren werden. Das Gebäude ist hochwertig mit einer automatischen LED-Lichtsteuerung und einer automatischen Sprinkler -und Brandmeldeanlage ausgestattet, die eine umfangreiche Nutzung der Hallen ermöglicht. Zur Gewinnung von erneuerbaren Energien plant LIP die Hallenflächen noch dieses Jahr mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.

Traditionsunternehmen Hanitzsch mietet Standort für über zehn Jahre

Den gesamten Gebäudekomplex hat das traditionsreiche Familienunternehmen Hanitzsch aus Kesseldorf angemietet. Der bestehende Firmensitz grenzt als unmittelbares Nachbargrundstück an die neu errichtete Distributionsimmobilie. Hanitzsch wird vom Standort Umschlag und Kommissionierung für eine bekannte Drogeriekette sowie Kontraktlogistikdienstleistungen für einen Automobilzulieferer und ein E-Commerce Unternehmen durchführen.

Off-Market Transaktion

LIP konnte sich die Logistikimmobilie in einem Off-Market Deal sichern. Verkäufer und zugleich Projektentwickler des Neubaus ist die Firma Elbe Invest aus Dresden, die beim Bau mit regionalen Firmen zusammengearbeitet hat. Unterstützt wurde LIP beim Ankauf rechtlich von der Wirtschaftskanzlei Görg, steuerlich von WTS, technisch von MOCUNTIA und im Rahmen der ESG-Analyse von ES EnviroSustain.

Verkehrsgünstige Lage in der Wirtschaftsregion Dresden

Der Neubau liegt direkt an der A17, die Dresden mit Prag verbindet, und zudem nur kaum zehn Kilometer von der Dresdner Innenstadt entfernt. Weiterhin sind Leipzig über die A14, Berlin über die A13 sowie Chemnitz und Zwickau Richtung Nürnberg über die A4 in südlicher Richtung und die großen Logistik-Hubs Breslau und Kattowitz in Polen in östlicher Richtung schnell erreichbar.

„Der Standort Dresden profitiert von einer breiten Branchenvielfalt aus Industrie und Hochtechnologie und ist wichtiges Zentrum der Halbleiterproduktion. Mit seiner Infrastruktur aus Autobahnen in alle Himmelsrichtungen, Flughafen, trimodalem Güterverkehrszentrum und als Eisenbahnknoten im Güterverkehr wird Dresden sowohl für die regionale als auch für die europaweite Distribution immer wichtiger“, so Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest.

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LIP Invest, führender Investmentmanager für Logistikimmobilien in Deutschland, erwirbt in Frontenhausen, Sonnenstraße 10, eine vollvermietete, 2009 errichtete Bestandsimmobilie, bestehend aus drei einzeln nutzbaren Logistikhallen.

Die Hallen vereinen eine Gesamtlogistikfläche von 25.500 Quadratmeter, wovon die Haupthalle mit 22.500 Quadratmeter den Großteil einnimmt. Sie kann mithilfe zweier Brandschutz-Schiebetüren in fünf Einheiten unterteilt werden. Die Größe der Lagerhallen 2 und 3 beläuft sich jeweils auf 1.600 Quadratmeter, während auf die Büro- und Sozialflächen lediglich 50 Quadratmeter entfallen.

Auf der gesamten Dachfläche ist eine Photovoltaikanlage installiert, die etwa sieben Mal mehr Strom produziert als für den Eigenverbrauch der Mieter benötigt wird. Durch die jährlich erzeugten 3.230 Megawattstunden lassen sich knapp 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Das Grundstück umfasst insgesamt 51.000 Quadratmeter und bietet Platz für 75 Pkw-Stellplätze. Die Halle 1 kann über 18 ebenerdige Tore beliefert und für eine unkomplizierte Be- und Entladung von den Lkw vollständig umfahren werden. Ein großes Vordach ermöglicht zusätzlich eine witterungsgeschützte, seitliche Andienung. Die Hallen 2 und 3 verfügen über jeweils zwei ebenerdige Tore. Die Außenlagerfläche beläuft sich auf rund 1.700 Quadratmeter.

Das Logistiklager in Frontenhausen wird von einem Automobilhersteller bereits seit 2009 genutzt, der sie auch langfristig angemietet hat. Das Unternehmen Rudolph Logistik Gruppe – weltweit agierend in den Bereichen Automotive, Systemverkehre, Industrie und Handel – ist als Logistikdienstleister operativ tätig.

LIP Invest konnte sich die Logistikimmobilie in einem off-market-Deal sichern. Verkäufer ist Matthias Unterholzner aus Marklkofen bei Dingolfing. Unterstützt wurde LIP beim Ankauf sowohl rechtlich als auch steuerlich von Goodwin Procter LLP. Die technische Due Diligence übernahm Cushman & Wakefield, die ESG Analyse wurde von ES EnviroSustain durchgeführt.

„Gerade in der Corona-Zeit ist die Bedeutung funktionierender Lieferketten noch einmal sehr deutlich geworden. In der Supply Chain nehmen Logistikimmobilien eine immer wichtigere Rolle ein. Die Nähe zu Produktionsstätten beziehungsweise großen Zentrallagern wird zunehmend erfolgsentscheidend. Der Logistikstandort ist von der nahen A92 über die Anschlussstellen Dingolfing-Mitte und Dingolfing-Ost schnell zu erreichen. Er profitiert zudem von der starken Industrie im Städtedreieck Regensburg, Landshut und Passau und eignet sich wegen seiner Nähe zum Flughafen München sowohl für regionale als auch internationale Distribution“, sagt Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest.

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Wie groß ist der Marktanteil der Hansemetropole Hamburg?

Dass Hamburg ein wichtiger Standort für Immobilienfondsanbieter und -dienstleister ist, weiß wohl jeder, der sich einmal etwas näher mit indirekten Immobilieninvestments in Deutschland beschäftigt hat. Doch wie groß ist der Marktanteil der Hansemetropole wirklich, – vor allem im Vergleich zu Deutschlands Finanzzentrum Frankfurt am Main? Die INTREAL, als Marktführer im Bereich der Immobilien-Service-KVGs, ist dieser Frage zusammen mit ihrem Hamburger Mitbewerber HANSAINVEST auf den Grund gegangen und hat einige interessante Zahlen dazu recherchiert.

 

Als Basis für die Untersuchung dienten die Daten des Deutschen Fondsverbandes BVI, insbesondere die Angaben zu den von den Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) verwalteten Nettofondsvermögen. In die Erhebung einbezogen wurden dabei alle regulierten offenen Fondsvehikel, das heißt sowohl offene Immobilien-Publikumsfonds, die sich überwiegend an Privatanleger richten, als auch offene Immobilien-Spezialfonds für institutionelle Anleger. Im Oktober 2020 summierte sich das Nettofondsvermögen dieses Marktes auf 233,4 Mrd. Euro. Geschlossene Vehikel blieben in der Analyse zunächst unberücksichtigt, da die Marktabdeckung des BVI in diesem Segment noch nicht mit der bei den offenen Immobilienfonds vergleichbar ist. Nach dem Sitz der KVGs ließen sich insgesamt fünf Cluster bilden, darunter die Regionen Frankfurt am Main, Hamburg, München sowie Köln und Düsseldorf.

Bei offenen Immobilienfonds insgesamt auf Platz 2 – bei Spezialfonds auf Platz 1

Analysiert man die Verteilung des von den KVGs verwalteten Nettofondsvermögens auf diese fünf Regionen, dann liegt die Region Frankfurt am Main mit 106 Mrd. Euro klar an der Spitze, doch folgt Hamburg mit einem vergleichsweise geringen Abstand von rund 20 Mrd. Euro auf Platz zwei: Die in und um Hamburg ansässigen KVGs verwalten offene Immobilienfonds mit einem Nettovermögen von ca. 84 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anteil von 36 Prozent am Gesamtmarkt. Frankfurts Marktanteil liegt bei rund 46 Prozent, sodass die beiden führenden Fondsstandorte allein 82 Prozent des gesamten Nettovermögens offener Immobilienfonds in Deutschland auf sich vereinen. Zum Vergleich: Die drittplatzierte Region München erreicht mit rund 24,8 Mrd. Euro verwaltetem Nettofondsvermögen lediglich noch einen Marktanteil von etwa 11 Prozent.

Besonders stark ist das Spezialfondssegment in Hamburg vertreten. Bei den Immobilienfonds für institutionelle Investoren liegt Hamburg mit einem verwalteten Nettofondsvermögen von rund 44 Mrd. Euro und einem Marktanteil von 37 Prozent sogar vor der deutschen „Finanzhauptstadt“ Frankfurt. Ein Grund dafür ist, dass in Hamburg mit INTREAL, Union Investment, HANSAINVEST und Warburg-HIH Invest insgesamt vier Unternehmen sehr erfolgreich im Spezialfondsbereich agieren, während in Frankfurt mit Universal Investment nur ein größerer Anbieter der BVI-Zahlenwelt präsent ist und sich das übrige Frankfurter Marktvolumen auf eine Reihe von mittelgroßen und kleineren Playern verteilt.

Seit Jahren hohe Wachstumsdynamik

Bemerkenswert ist die hohe Wachstumsdynamik am Standort Hamburg. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich das von Hamburger Kapitalverwaltungsgesellschaften verwaltete Nettofondsvermögen offener Immobilienfonds von rund 40 Mrd. Euro auf rund 84 Mrd. Euro fast verdoppelt. Im selben Zeitraum konnte Hamburg seinen Marktanteil bis auf die heutigen rund 36 Prozent steigern, während in Frankfurt zwar das verwaltete Nettofondsvermögen in absoluten Zahlen auch wuchs, der Marktanteil hingegen deutlich zurückging. Obwohl auch die offenen Immobilienpublikumsfonds Zuwächse verzeichneten, erhöhte sich das Nettofondsvermögen der offenen Immobilien-Spezialfonds deutlich stärker. In diesem Segment sind INTREAL und HANSAINVEST die größten Anbieter in Hamburg und erreichten im Oktober 2020 mit rund 14,6 Mrd. Euro beziehungsweise rund 10 Mrd. Euro verwaltetem Fondsvermögen einen Anteil von 56 Prozent in diesem dynamisch wachsenden Marktsegment. Beide Unternehmen haben die von ihnen administrierten Vermögenswerte in den zurückliegenden fünf Jahren mehr als verdreifacht. Berücksichtigt man dazu noch die durch die INTREAL im Rahmen des Geschäftsbereichs KVG-Services administrierten Fondsvermögen mit einem Nettogesamtvolumen in Höhe von 15,8 Mrd. Euro, ist Hamburg DIE Aministrationshochburg für Immobilienfonds in Deutschland.

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Stand: 04.05.2021