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Die INTREAL, Deutschlands führende Service-KVG im Immobilienbereich, konnte im zweiten Quartal 2020 weiterwachsen. Die Assets under Administration (AuA) stiegen per Ende Juni auf 34,3 Mrd. Euro, was einer Steigerung um rund 950 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal 2020 (33,3 Mrd. Euro per 31. März 2020) entspricht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führten allerdings zu einer Verlangsamung des Wachstums, wie der Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres zeigt: Im sehr guten ersten Quartal waren die AuA der INTREAL um 1,9 Mrd. Euro angestiegen.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation ab Mitte März konnten wir sehr gute Quartalszahlen erzielen. Zwar flachte sich die Wachstumskurve aufgrund der Corona-Pandemie erwartungsgemäß etwas ab. Dennoch bleiben Immobilienfonds auch während der Krise stark gefragt. Seit Mitte Mai verzeichnen wir bereits wieder eine deutlich erhöhte Investorennachfrage sowie konkrete Kapitalzusagen. Des Weiteren haben wir im abgelaufenen Quartal attraktive neue Immobilienfondskonzepte vorbereitet bzw. initiiert. Für das zweite Halbjahr konnte die INTREAL so in dem von Corona stark geprägten zweiten Quartal des Jahres wichtige Wachstumsimpulse setzen.“

In den Monaten April bis Juni 2020 wurden sieben neue Fonds aufgelegt, die Anzahl der administrierten Objekte stieg im gleichen Zeitraum um 58. Damit administriert die Service-KVG zum 30. Juni 2020 182 Fonds und insgesamt 1.461 Immobilien.

Unabhängig von der Corona-Pandemie konnte die INTREAL im zweiten Quartal auf ihr Wachstum mit Neueinstellungen reagieren. Von April bis Juni wurden 18 neue Mitarbeiter eingestellt und somit die Mitarbeiterzahl auf 328 erhöht. „Um die Qualität unserer Leistungen weiterhin sicherzustellen, sind Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter unverzichtbar. Dies gilt natürlich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Mit unseren nun 328 Mitarbeitern an den Standorten in Hamburg, Frankfurt und Luxemburg können wir die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells sicherstellen“, sagt Schneider.

Geschäftsbereich KVG-Services wächst leicht stärker als Geschäftsbereich Partnerfonds

Das Geschäft der INTREAL verteilt sich im Wesentlichen auf zwei große Geschäftsfelder – auf den Bereich Partnerfonds, auf den ca. 60 Prozent der AuA entfallen und auf den Bereich KVG-Services, der für rund 40 Prozent der administrierten Assets steht. Das Segment Partnerfonds wuchs im zweiten Quartal um rund 431 Mio. Euro auf 20,5 Mrd. Euro. In diesem Geschäftsfeld bietet die Service-KVG u.a. Asset Managern und Projektentwicklern ohne KVG-Zulassung alle Leistungen rund um die Auflage und Administration eines Alternative Investment Funds (AIFs) an.

Der Geschäftsbereich KVG-Services wuchs im zweiten Quartal 2020 um knapp 526 Mio. Euro auf ca. 13,7 Mrd. Euro. Im Rahmen dieses Segments übernimmt die INTREAL Leistungen für andere zugelassene Management-KVGs. Hier werden komplexe Verwaltungsaufgaben wie Reporting, Controlling, Fondsbuchhaltung oder Beteiligungs- und Risikomanagement als Service übernommen.

In den vergangenen Monaten stand auch der Aus- und Aufbau der INTREAL-Beteiligungen Real Exchange AG (REAX) und easol GmbH im Fokus. Die REAX vermittelt Immobilienfondsanteile zwischen institutionellen Investoren auf dem Sekundär- und Primärmarkt. Da insbesondere der Sekundärmarkt in Krisensituationen besondere Relevanz haben kann, ist das Markt-Timing für diese exklusive Leistung sicherlich zum richtigen Zeitpunkt verfügbar. Schneider dazu: „Bei der, als offene Marktplattform initiierten, REAX markierte auch der Einstieg des etablierten Marktplayers Real I.S. einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung.

Die easol bietet eine ganzheitliche IT-Lösung für das Management von Immobilien und Real Assets sowie Immobilienfonds. Die easol konnte neue Kunden gewinnen, unter anderem den strategischen Investor und Asset Manager CR Investment Management. Diese Erfolge zeigen, dass die Strategie, uns an neuen Unternehmen zu beteiligen, welche ergänzende Leistungen zu unserem eigenen Geschäft anbieten, aufgeht.“

ESG wird im zweiten Halbjahr 2020 im Fokus stehen

Für das zweite Halbjahr steht das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der INTREAL. „ESG-Kriterien werden immer wichtiger in unserer Branche. Die europäische Gesetzgebung forciert diesen Wandel und Nachhaltigkeit wird zu einer Pflichtvorgabe. Was zwar teilweise einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, muss jedoch die gesetzten Renditeziele nicht konterkarieren. Wir alle müssen ESG in unsere Prozesse integrieren. Die INTREAL hat eine eigene interne Expertengruppe zu diesem Thema aufgesetzt und unterstützt ihre Fondspartner nach Kräften bei der Vorbereitung auf die neuen Regeln“, sagt Schneider.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF