PROXIMUS INVEST hat für ihren Fonds „PROXIMUS Gesundheitsimmobilien Deutschland“ das Ärztehaus am Roteberg im mittelhessischen Dillenburg erworben. Verkäufer ist ein privater Bestandshalter, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Objekt (Baujahr 2010) in der Von-Arnoldi Straße 1 besitzt eine Gesamtmietfläche von rund 4.400 qm, die sich auf fünf Geschosse verteilen. Das Ärztehaus ist vollvermietet, zu den Ankermietern gehören ein überregional bedeutsames Augenzentrum sowie ein Dialysezentrum. Des Weiteren befinden sich eine Apotheke, eine Orthopädie, eine Kardiologie, eine Pneumologie und eine Kinderarztpraxis im Gebäude. Das moderne Ärztehaus ist direkt an die Lahn-Dill-Kliniken angebunden.

„Das Ärztehaus ist eine wichtige Anlaufstelle für die medizinischen Versorgung von Patienten aus dem gesamten Lahn-Dill-Kreis. Die Praxen sind etabliert und arbeiten eng mit der Lahn-Dill-Klinik zusammen – ein deutlicher Standortvorteil“, sagt Frank Steimel, Geschäftsführer der PROXIMUS Invest. „Wir wollen an diesem Standort die medizinische Versorgung langfristig sichern und verstehen uns als Partner unserer Mieter.“ Mit dem Ärztehaus sichert sich die Tochtergesellschaft der Kölner PROXIMUS REAL ESTATE AG ein weiteres Objekt für ihren Ende 2019 aufgelegten Fonds PROXIMUS Gesundheitsimmobilien Deutschland. „Wir freuen uns darauf, in absehbarer Zeit weitere Ankäufe vornehmen zu können,“ ergänzt Frank Steimel.

Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung hier

ESG ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Immobilienbranche. Aktuell befinden sich verschiedene Verordnungen in Vorbereitung. Der Prozess und die einzelnen Vorgaben sind sehr komplex und schwer zu überblicken. The Property Post sprach mit zwei Experten: Dr. Magdalena Kuper ist Direktorin der Abteilung Recht beim Fondsverband BVI und Michael Schneider ist Geschäftsführer der Service-KVG INTREAL.

Frau Dr. Kuper, könnten Sie kurz einordnen, wo wir im komplexen Prozess der ESG-Implementierung aktuell – im Sommer 2020 – stehen?

Dr. Magdalena Kuper: Die beiden Ausgangspunkte waren das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 sowie die SDGs (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, die ebenfalls 2015 verabschiedet wurden. Darauf aufbauend hat die Europäische Union den Aktionsplan zur Förderung des nachhaltigen Wachstums 2018 beschlossen. Dieser Aktionsplan umfasst zehn Einzelmaßnahmen, die derzeit vom europäischen Gesetzgeber in Gesetzesform gebracht werden.

Aktuell gibt es bereits einige Zwischenergebnisse dieses Prozesses. Wirklich in Kraft getreten ist bisher jedoch nur die Benchmark-Verordnung, die Standards für nachhaltige Benchmarks festlegt. Die erste Maßnahme, die unmittelbar Fonds betrifft, ist die so genannte Offenlegungsverordnung. Sie wird am 10. März 2021 in Kraft treten und bildet einen ersten Baustein eines ganzen Bündels von Verordnungen. Weitere Bausteine sind die Taxonomie-Verordnung und die Änderungen der Vertriebsvorgaben. Anfang 2021 werden die Steine wirklich ins Rollen geraten und mehrere neue regulatorische Vorgaben in Kraft treten. Außerdem hat es aktuell den Anschein, als ob der Gesetzgeber noch weiter gehen will.

Über die ohnehin schon hoch gesteckten Ziele hinaus? Können Sie das ausführen?

Dr. Magdalena Kuper: Das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz steht so weit oben auf der politischen Agenda, dass davon auszugehen ist, dass der Aktionsplan erst den Beginn markiert. Es scheint aktuell so, dass die Kommission zweifelt, ob die bisher beschlossenen Maßnahmen ausreichen. Dazu muss man berücksichtigen, dass in der Zwischenzeit die Umweltziele weiter verschärft wurden. Hier sei das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 genannt, das gesetzlich verankert werden soll, und die CO2-Reduktionsziele, die bis 2030 verschärft werden sollen. Demzufolge soll der CO2-Ausstoß in der nächsten Dekade nicht mehr um 40, sondern um mindestens 50 Prozent reduziert werden. Kurz gesagt: Der Aktionsplan und die nun angestoßenen Maßnahmen stehen eher für den Beginn einer längeren Entwicklung als für einen einmaligen regulatorischen Vorgang.

Herr Schneider, Die Integration des Themas ESG in Immobilienfonds ist sicherlich nicht ganz trivial. Wo gibt es hier Knackpunkte?

Michael Schneider: Eine Herausforderung ist, dass viele Vorgaben für Finanzprodukte in einem ganz allgemeinen Sinne formuliert wurden. Sie gelten beispielsweise für Versicherungsprodukte, Wertpapierfonds, Rentenfonds etc. Die Übertragung dieser vagen Regeln auf Immobilien ist nicht trivial, da sie auf die Immobilie „heruntergebrochen“ und konkretisiert werden müssen. Und Immobilien haben nun einmal grundlegend andere Charakteristika als Aktien oder Anleihen.

Die zweite Herausforderung geht in eine ähnliche Richtung: Bei Immobilienfonds müssen wir noch ein gemeinsames Verständnis dafür entwickeln, was einen nachhaltigen Immobilienfonds ausmacht. Hier gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Wichtig ist, dass nicht jedes Haus für sich eine Definition entwickelt, sondern dass es einen Branchenstandard gibt. Daher ist auch unsere Erwartung an den BVI, dass der Verband dazu beiträgt, einen für alle gültigen Standard zu entwickeln.

Frau Dr. Kuper, was verhindert aktuell einen Standard für die Branche?

Dr. Magdalena Kuper: Die Schwierigkeit ist, dass die regulatorischen Vorgaben sehr umfassend und gleichzeitig wenig koordiniert sind. Dazu ein Beispiel. Die Offenlegungspflichten beginnen im März 2021. Ab diesem Tag müssen Angaben zur Nachhaltigkeit eines Fonds in den vorvertraglichen Informationen oder in den Jahresberichten transparent gemacht werden. Aber die genauen Vorgaben dafür, welche Informationen konkret offenzulegen sind und was zum Beleg der Nachhaltigkeit gefordert wird, befinden sich noch in Diskussion und, werden in der Gestalt von Level 2-Maßnahmen wahrscheinlich erst später in Kraft treten. Außerdem sollen sie noch durch die Berichtspflichten zur Taxonomie ergänzt werden, die am 1. Januar 2022 wirksam wird. Kurz gesagt: es gibt keinen konsistenten Plan für den gesamten Prozess. Dies ist insgesamt sehr unbefriedigend. Die Branche muss sich hier selbst Brücken bauen und sich mit pragmatischen Lösungen behelfen. 

Herr Schneider, wie bereitet sich die INTREAL auf das Thema vor?

Wir haben ein eigenes Team für das Thema ESG aufgesetzt, das die Implementierung in den kommenden Jahren steuert. Meines Erachtens ist es aktuell sehr wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen und nicht in Aktionismus zu verfallen. Es muss nicht alles sofort und überall umgesetzt werden. Wir prüfen deshalb auch, was sofort erfolgen soll und kann und welche Maßnahmen in zwei bis drei Jahren sinnvoll sind. Das ist der Spagat, den wir machen müssen. Fest steht, es gibt bestimmte fixe Termine, zu denen wir bestimmte Mindestanforderungen liefern müssen – beispielsweise im Rahmen der Offenlegungsverordnung am 10. März 2021. Darauf bereiten wir uns vor. Neben den zukünftigen produktbezogenen Aspekten arbeiten wir auch an den relevanten unternehmensbezogenen Themen wie der Anpassung der ESG-konformen Ablauf- und Organisationsprozesse. Dazu gehören viele Einzelmaßnahmen bis hin zur Nutzung von Ökostrom für unser Rechenzentrum und alle unsere Bürostandorte – was wir z.B. schon umgesetzt haben.

Vielen Dank für das Gespräch!

Gastbeitrag zum Download: PDF

Der in München ansässige Investmentspezialist für Logistikimmobilien hat für seinen in 2018 aufgelegten Fonds „LIP REAL ESTATE INVESTMENT FUND – LOGISTICS GERMANY“ die vierzehnte und damit letzte Immobilie erworben. Der Fonds ist damit innerhalb der Planzeit von 1,5 Jahren mit 340 Millionen Euro voll investiert.

Verkäufer des „Log Plaza Kerpen 5“ ist die Kerpen LPK 5 GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der OSMAB Holding AG aus Rösrath. Entwickelt wurde das Projekt durch den bundesweit tätigen Projektentwickler ALCARO Invest GmbH, ebenfalls eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der OSMAB Holding AG. Über den Kaufpreis vereinbarten die Vertragsparteien Stillschweigen. „Wir konnten uns im Rahmen eines Off-Market-Verfahrens in einem Kreis ausgewählter potenzieller Investoren erfolgreich durchsetzen und uns die attraktive Immobilie für unseren Fonds sichern. Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der ALCARO Invest GmbH und der OSMAB Holding AG haben schließlich den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben“, freut sich Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP.

Im Ankaufsprozess wurde LIP rechtlich von LPA, steuerlich von Goodwin und technisch von Cushman & Wakefield unterstützt.

ALCARO konnte die hochwertige Immobilie an den weltweit tätigen Logistikdienstleister LOGWIN sowie an Saint-Gobain Autover Deutschland GmbH, einem weltweit agierenden
Unternehmen für Fahrzeug-Ersatzverglasung bereits frühzeitig langfristig vermieten.

Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung: hier

Die offenen Immobilien-Spezial-AIF können auch in der Corona-Pandemie positive Nettomittelzuflüsse verzeichnen. Dies zeigt eine Auswertung der Bundesbankstatistik. Im zweiten Quartal 2020 flossen den Fonds insgesamt rund 2,0 Mrd. Euro netto zu. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum (April bis Juni 2019) waren es ebenfalls rund 2,0 Mrd. Euro.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL kommentiert: „Lediglich im Monat März verzeichnete das Nettomittelaufkommen mit -44 Mio. Euro einen negativen Saldo. In den Monaten April, Mai und Juni war es mit rund 660, 740 bzw. 586 Mio. Euro wieder deutlich positiv. Angesichts des Wirtschaftseinbruchs von 10,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal ist dieses Ergebnis sehr erfreulich. Diese Zahlen decken sich auch mit unserer Marktwahrnehmung. Seit Mitte Mai beobachten wir wieder vermehrte Transaktionen und Kapitalzusagen.“

Betrachtet man die Nettomittelzuflüsse über einen längeren Zeitraum – beispielsweise seit dem Jahr 2013 –fallen die Ausschläge der aktuellen Krise nicht stark ins Gewicht. Michael Schneider kommentiert: „Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass die monatlichen Zuflüsse tendenziell ansteigen. Lag der gleitende Zwölfmonatsdurchschnitt 2014 noch bei rund 500 Mio. Euro pro Monat, so stieg dieser Wert in den Folgejahren kontinuierlich an. Ende 2019 überstieg er die Marke von einer Milliarde Euro im Monat. Dieser Trend wird auch von der Corona-Krise nicht unterbrochen werden.“

Interessant ist auch der Vergleich der Mittelzuflüsse mit anderen Assetklassen: Beispielsweise hatten die Spezialfonds der Anlageklasse Aktien im zweiten Quartal negative Zuflüsse in Höhe von -5,9 Mrd. Euro zu verzeichnen. Bei der Anlageklasse Renten waren es -97 Mio. Euro. „Die Zahlen zeigen, dass institutionelle Anleger in der Krise eine Neuallokation vornehmen. Sie ziehen Gelder aus Wertpapierfonds ab und schichten diese teilweise in Immobilienfonds um“, sagt Schneider.

Nettofondsvermögen der offenen Immobilien-Spezial-AIF wächst während der Corona-Zeit weiter

Analog zu den Zuflüssen wuchs auch das Nettofondsvermögen aller offenen Immobilien-Spezial-AIF während der Corona-Zeit weiter. Lag es vor der Krise Ende März 2020 noch bei 124,3 Mrd. Euro, hatte es Ende Juni bereits bei 127,1 Mrd. Euro erreicht. Dies entspricht einer Zunahme von +2,7 Mrd. Euro in drei Monaten. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag das Wachstum bei 2,5 Mrd. Euro. Michael Schneider: „Die Zahlen zeigen, dass Immobilieninvestments weiterhin gefragt bleiben und das Branchenvermögen nach wie vor ansteigt. Allerdings zeigt die Zunahme nach dem sehr guten Jahr 2019 ab Februar 2020 einen leichten Knick. Hier zeigt sich der Einfluss der Pandemie in der Statistik.“

Vehikel Anzahl entwickelt sich positiv

Positiv entwickelte sich auch die Anzahl der Vehikel. Insgesamt stieg die Zahl der offenen Immobilien-Spezial-AIF zwischen März und Juni um sieben Fonds an (März: 540 Fonds, Juni: 547 Fonds). Zum Vergleich: Im gesamten, sehr guten ersten Quartal 2020 stieg die Anzahl der Fonds um 20 Vehikel (Dezember 2019: 520 Fonds, März 2020: 540 Fonds).

„Die Zahlen zeigen, dass das sehr gute erste Quartal das schwächere zweite Quartal teilweise auffangen kann. Dies deckt sich auch mit unserer eigenen Firmenentwicklung. Bei der INTREAL stieg die Zahl der Fonds im Bereich Partnerfonds im H1 2020 um zwölf Fonds, davon entfallen elf auf das erste Quartal“, so Schneider. In diesem Geschäftsfeld bietet die Service-KVG u.a. Asset Managern und Projektentwicklern ohne KVG-Zulassung alle Leistungen rund um die Auflage und Administration eines Alternative Investment Funds (AIFs) an. Im Geschäftsbereich KVG-Services stieg die Zahl der von der INTREAL administrierten Fonds im H1 2020 um 16 Vehikel. Im Rahmen dieses Segments übernimmt die INTREAL Leistungen für andere zugelassene Management-KVGs.

Lesen Sie die Mitteilung als PDF

Neues Logistikzentrum mit rund 54.000 Quadratmetern Fläche

Multi-User-Standort für den Bereich HealthCare 

LIP Invest und Fiege errichten ein neues Logistikzentrum mit einer Investitionssumme von rund 50 Millionen Euro im nordrhein-westfälischen Zülpich, südwestlich von Köln. Am 3. August haben das Münchener Investmenthaus LIP Invest und Fiege gemeinsam mit Vertretern der Stadt Zülpich, des Architekturbüros Jürgen Schlake und des Generalunternehmers Goldbeck International den Baubeginn gefeiert. Das im Kreis Euskirchen gelegene 54.000 Quadratmeter große Multi-User-Center soll im Sommer 2021 fertiggestellt sein. Fiege wird den Logistik-Neubau für verschiedene Kunden selbst betreiben und das Objekt langfristig anmieten.

Wachsendes Healthcare Geschäft

„Der Bau wird in knapp einem Jahr abgeschlossen sein. Dann wird Zülpich eine neue wichtige Niederlassung für unseren wachsenden Geschäftsbereich Healthcare sein“, sagt Jan Fiege, Managing Director Real Estate. „Das Grundstück in Zülpich passte sehr gut in unser Anforderungsprofil, es ist verkehrsgünstig gelegen, nahe den Autobahnen A1 und A61.“ Aus Zülpich wird Fiege europaweit Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäuser oder Fachhändler für Medizinprodukte, mit den Produkten verschiedener Kunden aus dem Pharmabereich versorgen.

Der Neubau wird mit fünf getrennten Hallenabschnitten erstellt. Eine Unit hiervon wird zudem für Gefahrstofflagerung ausgelegt. Auf dem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück sind insgesamt rund 300 Lkw- und Pkw-Stellplätze geplant. Das Baurecht lässt eine umfangreiche 24 Stunden/7 Tage-Nutzung zu. Das Gebäude soll über 38 Rampentore sowie mehrere ebenerdige Tore angedient werden.

Fokus auf Nachhaltigkeit beim Neubau

Großen Wert legten LIP und Fiege auf Nachhaltigkeit. Mit hocheffizienter LED-Beleuchtung, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, intelligenter Gebäudeleittechnik und einem effizienten Energiekonzept wird ein klimafreundlicher Betrieb der Anlage angestrebt. Zudem ist eine Zertifizierung nach DGNB Gold vorgesehen.

„Wir freuen uns sehr, mit der hochwertigen Immobilie an einem der attraktivsten Logistikstandorte in Deutschland mit einem der führenden Logistikunternehmen als Nutzer unseren in 2019 aufgelegten „LIP REAL ESTATE INVESTMENT FUND – LOGISTICS GERMANY II“ weiter diversifizieren und ausbauen zu können“, so Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest.

LIP Invest wurde beim Ankauf in einer Forward Funding Struktur von REIUS rechtlich, Ebner Stolz steuerlich, Drees & Sommer technisch sowie EnviroSustain bei der ESG-Analyse unterstützt.

Über Fiege
Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Sie gilt als Pionier der Kontraktlogistik. Die Gruppe erwirtschaftete 2019 mit rund 19.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Mehr als 150 Standorte und Kooperationen in 14 Ländern bilden ein engmaschiges logistisches Netzwerk. 3,3 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sprechen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. www.fiege.com

Über LIP Invest
LIP Invest ist ein etabliertes auf Logistikimmobilien spezialisiertes Investmenthaus. Mit einem Team aus Immobilien-, Investment- und Logistikspezialisten und mit einer fast 15-jährigen Branchenerfahrung plant LIP für ihre institutionellen Kunden werthaltungsorientierte Strategien mit im Branchenvergleich guten Renditen und Ausschüttungen. LIP managt ihre Immobilien ganzheitlich. Lebenszyklus, Nachhaltigkeit und Exit stehen hierbei über alle Wertschöpfungsstufen im Vordergrund. LIP forscht und arbeitet im Rahmen von Lehraufträgen an Universitäten und in verschiedenen Gremien (ZIA, BVL, HypZert) an den zukünftigen Anforderungen an Logistikimmobilien sowie der Immobilienbewertung. Im Rahmen der quartalsweise erscheinenden Marktberichte „LIP Up-to-date“ informiert LIP regelmäßig über aktuelle Entwicklungen am Logistik- und Logistikimmobilienmarkt sowie über ihre Forschungsergebnisse. www.lip-invest.com.

Pressemitteilung zum Download: mehr

Die INTREAL, Deutschlands führende Service-KVG im Immobilienbereich, konnte im zweiten Quartal 2020 weiterwachsen. Die Assets under Administration (AuA) stiegen per Ende Juni auf 34,3 Mrd. Euro, was einer Steigerung um rund 950 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal 2020 (33,3 Mrd. Euro per 31. März 2020) entspricht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führten allerdings zu einer Verlangsamung des Wachstums, wie der Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres zeigt: Im sehr guten ersten Quartal waren die AuA der INTREAL um 1,9 Mrd. Euro angestiegen.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, kommentiert: „Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation ab Mitte März konnten wir sehr gute Quartalszahlen erzielen. Zwar flachte sich die Wachstumskurve aufgrund der Corona-Pandemie erwartungsgemäß etwas ab. Dennoch bleiben Immobilienfonds auch während der Krise stark gefragt. Seit Mitte Mai verzeichnen wir bereits wieder eine deutlich erhöhte Investorennachfrage sowie konkrete Kapitalzusagen. Des Weiteren haben wir im abgelaufenen Quartal attraktive neue Immobilienfondskonzepte vorbereitet bzw. initiiert. Für das zweite Halbjahr konnte die INTREAL so in dem von Corona stark geprägten zweiten Quartal des Jahres wichtige Wachstumsimpulse setzen.“

In den Monaten April bis Juni 2020 wurden sieben neue Fonds aufgelegt, die Anzahl der administrierten Objekte stieg im gleichen Zeitraum um 58. Damit administriert die Service-KVG zum 30. Juni 2020 182 Fonds und insgesamt 1.461 Immobilien.

Unabhängig von der Corona-Pandemie konnte die INTREAL im zweiten Quartal auf ihr Wachstum mit Neueinstellungen reagieren. Von April bis Juni wurden 18 neue Mitarbeiter eingestellt und somit die Mitarbeiterzahl auf 328 erhöht. „Um die Qualität unserer Leistungen weiterhin sicherzustellen, sind Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter unverzichtbar. Dies gilt natürlich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Mit unseren nun 328 Mitarbeitern an den Standorten in Hamburg, Frankfurt und Luxemburg können wir die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells sicherstellen“, sagt Schneider.

Geschäftsbereich KVG-Services wächst leicht stärker als Geschäftsbereich Partnerfonds

Das Geschäft der INTREAL verteilt sich im Wesentlichen auf zwei große Geschäftsfelder – auf den Bereich Partnerfonds, auf den ca. 60 Prozent der AuA entfallen und auf den Bereich KVG-Services, der für rund 40 Prozent der administrierten Assets steht. Das Segment Partnerfonds wuchs im zweiten Quartal um rund 431 Mio. Euro auf 20,5 Mrd. Euro. In diesem Geschäftsfeld bietet die Service-KVG u.a. Asset Managern und Projektentwicklern ohne KVG-Zulassung alle Leistungen rund um die Auflage und Administration eines Alternative Investment Funds (AIFs) an.

Der Geschäftsbereich KVG-Services wuchs im zweiten Quartal 2020 um knapp 526 Mio. Euro auf ca. 13,7 Mrd. Euro. Im Rahmen dieses Segments übernimmt die INTREAL Leistungen für andere zugelassene Management-KVGs. Hier werden komplexe Verwaltungsaufgaben wie Reporting, Controlling, Fondsbuchhaltung oder Beteiligungs- und Risikomanagement als Service übernommen.

In den vergangenen Monaten stand auch der Aus- und Aufbau der INTREAL-Beteiligungen Real Exchange AG (REAX) und easol GmbH im Fokus. Die REAX vermittelt Immobilienfondsanteile zwischen institutionellen Investoren auf dem Sekundär- und Primärmarkt. Da insbesondere der Sekundärmarkt in Krisensituationen besondere Relevanz haben kann, ist das Markt-Timing für diese exklusive Leistung sicherlich zum richtigen Zeitpunkt verfügbar. Schneider dazu: „Bei der, als offene Marktplattform initiierten, REAX markierte auch der Einstieg des etablierten Marktplayers Real I.S. einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung.

Die easol bietet eine ganzheitliche IT-Lösung für das Management von Immobilien und Real Assets sowie Immobilienfonds. Die easol konnte neue Kunden gewinnen, unter anderem den strategischen Investor und Asset Manager CR Investment Management. Diese Erfolge zeigen, dass die Strategie, uns an neuen Unternehmen zu beteiligen, welche ergänzende Leistungen zu unserem eigenen Geschäft anbieten, aufgeht.“

ESG wird im zweiten Halbjahr 2020 im Fokus stehen

Für das zweite Halbjahr steht das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der INTREAL. „ESG-Kriterien werden immer wichtiger in unserer Branche. Die europäische Gesetzgebung forciert diesen Wandel und Nachhaltigkeit wird zu einer Pflichtvorgabe. Was zwar teilweise einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, muss jedoch die gesetzten Renditeziele nicht konterkarieren. Wir alle müssen ESG in unsere Prozesse integrieren. Die INTREAL hat eine eigene interne Expertengruppe zu diesem Thema aufgesetzt und unterstützt ihre Fondspartner nach Kräften bei der Vorbereitung auf die neuen Regeln“, sagt Schneider.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF

Die ILG Gruppe hat für einen offenen Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen für institutionelle Anleger ein Portfolio mit 3 Nahversorgungscentern von der HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg im Rahmen eines Forward Deals erworben. Die Objekte liegen in Langen, Heiligenhaus und Hilpoltstein und haben rund 22.400 m² Gesamtmietfläche. Die Fertigstellungen der Center und Übernahmen durch die ILG erfolgen im 4. Quartal 2020 und 1. Quartal 2021. Hauptmieter des Portfolios sind REWE, Hit sowie Aldi und Lidl.

Über den Kaufpreis der haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Transaktion wurde käuferseitig rechtlich sowie steuerlich durch Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft und technisch durch Gleeds Deutschland beraten. Die Administration des offenen Immobilien Spezial-AIFs erfolgt durch INTREAL als Service-KVG.

Verkäuferseitig wurde der Verkauf durch Zenk Rechtsanwälte, Hamburg begleitet.

Über ILG:

Die eigentümergeführte ILG Gruppe ist der führende Spezialist für deutsche Handelsimmobilien mit über 30-jähriger Erfahrung. Mit den Geschäftsfeldern Kapitalverwaltung, Asset-, Property- und Centermanagement bietet die ILG ihren Investoren und Kunden ein voll integriertes Betreuungskonzept für Handelsimmobilien über alle Phasen ihres Lebenszyklus. Aktuell verwaltet die ILG Gruppe Immobilien im Wert von über € 1,6 Mrd. bzw. über 880.000 m² an Handelsflächen. Die Vermietungsquote liegt bei 98 %.

Die Administration der offenen Immobilien Spezial-AIFs erfolgt durch INTREAL als Service-KVG.

PDF zum Download: mehr