In der Immobilienfondsbranche herrscht auch in der Coronakrise verhaltener Optimismus. Fondsgesellschaften und Serviceanbieter wie INTREAL haben erfolgreich auf Homeoffice umgestellt. Auswirkungen auf das Geschäft werden allenfalls in geringem Maß und eher kurzfristig erwartet, zeigt eine Umfrage.

Lesen Sie mehr im Artikel der Börsenzeitung (Ausgabe 83 vom 30.04.2020): PDF

LIP Invest, der in München ansässige Investmentspezialist für Logistikimmobilien, legt jetzt seinen dritten Logistikimmobilien-Fonds auf. Es ist damit der dritte seit 2018. Der offene Immobilien Spezial-AIF „LIP Real Estate Investment Fund – Logistics Germany III“ (LIP Logistik III) wird wie seine Vorgänger ausschließlich in Logistikimmobilien in Deutschland der Risikoklasse Core+ investieren.

„Die Logistikimmobilie zeigt sich für viele Marktteilnehmer wieder mal als Anker in der Krise. Der vor Jahren bereits begonnene Trend zur Umkehr der Globalisierung wird sich durch die Corona-Krise voraussichtlich weiter beschleunigen. Gerade Branchen wie die Auto- und Pharmaindustrie werden durch die zu erwartende Teilverlagerung von Lieferketten einen größeren Bedarf an produktionsnahen Lagerflächen haben. Zudem ist davon auszugehen, dass sich das bereits hohe Wachstum im Online-Shopping durch jetzt veränderte Einkaufsgewohnheiten, einhergehend mit einem hohen Flächenbedarf, schneller erhöht“, sagt Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer bei LIP Invest.

„Mit Logistikimmobilien in Deutschland und ihrer Kombination aus Wertstabilität und verlässlichen Mieteinnahmen fühlen sich immer mehr Investoren rund um den Globus sehr wohl“, begründet Hollung die unveränderte Attraktivität der Assetklasse.

LIP Fonds investieren seit 2018 rund 800 Millionen Euro in Logistikimmobilien

Der Vorgängerfonds „LIP Real Estate Investment Fund – Logistics Germany“ (LIP Logistik I) aus 2018 hat nach Aufstockungen von Bestandsinvestoren Ende 2019 mit 190 Millionen Euro Eigenkapital das finale Closing abgeschlossen. Mit 14 Objektkäufen und einer Investitionssumme von rund 340 Millionen Euro konnte die Investitionsphase mit dem letzten Ankauf einer Logistikimmobilie in Fürth im April 2020 abgeschlossen werden.

Der im Jahr 2019 aufgelegte „LIP Real Estate Investment Fund – Logistics Germany II“ (LIP Logistik II) hat mit rund 260 Millionen Euro Eigenkapital das finale Closing ebenfalls abgeschlossen. Zusammen mit Objekten, die sich gerade im Ankaufsprozess befinden, hat der zweite LIP Fonds bereits 425 Millionen Euro in hochwertige Logistikimmobilien in TOP- Lagen investiert. Mit einer weiteren geplanten Akquisition wird der LIP Logistik II voraussichtlich in Kürze ebenfalls voll investiert sein.

LIP Logistik III zur Zeichnung geöffnet

Der „LIP Real Estate Investment Fund – Logistics Germany III“ (LIP Logistik III) steht ab sofort institutionellen Investoren zur Zeichnung offen. Mehrere institutionelle Investoren haben den Fonds bereits gezeichnet beziehungsweise eine Beteiligung zugesagt. Ein erster Ankauf in einer attraktiven bayerischen Logistikregion befindet sich bereits in der Due-Diligence.

„Wir haben großen Zuspruch aus allen Kreisen der institutionellen Anleger, hierunter auch immer mehr Sparkassen und Investoren, die uns aus früheren gemeinsamen Fonds kennen.  Erfreulicherweise sind auch Anleger unseres ersten Fonds bei unserem dritten Fonds schon wieder dabei“, zeigt sich Bodo Hollung mit dem Interesse an LIP-Fonds sehr zufrieden.

Der Fonds setzt wie seine Vorgänger ausschließlich auf deutsche Logistikimmobilien. „Deutschland profitiert gegenüber anderen europäischen Ländern mit seiner zentralen Lage, seiner ausgeprägten Infrastruktur, seiner Bevölkerungszahl von rund 82 Millionen und dem mit weitem Abstand größten Logistikmarktvolumen von rund 280 Milliarden Euro durch eine geringe Volatilität der Renditen mit einem sehr guten Risiko/- Renditeverhältnis. Gerade bei Verwerfungen auf den Kapitalmärkten wie zuletzt in der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 wurde dies besonders deutlich“, so Sebastian Betz, Prokurist bei LIP und für alle Ankäufe verantwortlich.

Im Rahmen einer breiten Diversifizierung wird der Fonds auf logistikaffine Lagen mit nachhaltiger Flächennachfrage und Objekten mit Mietpreiswachstum und Wertschöpfungspotential setzen. Unter Verzicht auf den Kauf von Portfolien wird eine weitere Risikoreduzierung durch unterschiedliche Einzelobjektvolumina, verschiedene Objekttypen, unterschiedliche Mietvertragslaufzeiten und Investitionen in verschiedene Logistiksegmente angestrebt.

Pressemitteilung zum Download: mehr

Die GRR Group hat ein Fachmarktzentrum in Landsberg/Sachsen-Anhalt für den GRR German Retail Fund No. 2 erworben. Der Übergang erfolgte mit Wirkung zum 01.06.2020. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. „Trotz der coronabedingten Einschränkungen ist es uns gelungen, die Übernahme planmäßig abzuschließen. Wir führen aktuell intensive Gespräche zu Objekten für die GRR Fonds 3 und 4. Immobilientransaktionen sind auch in der Krise möglich und wir sind hier vorne mit dabei“, betont Vorstand Andreas Freier.

Mit dem in Landsberg erworbenen Fachmarktzentrum ist der GRR German Retail Fund No. 2 vollständig investiert. „Der Fonds wird jetzt mit einem ökonomisch überzeugenden und ausgewogenen Portfolio in die Bestandsphase überführt. Mit dem Abschluss des Portfolioaufbaus für den zweiten GRR-Fonds erreichen wir einen weiteren Meilenstein als institutioneller Asset Manager“, ergänzt Vorstand Martin Führlein.

Das 2009 errichtete Gebäude auf dem circa 13.000 Quadratmeter großen Grundstück umfasst acht Mieteinheiten mit 3.200 Quadratmetern Mietfläche. Sie sind langfristig an den Lebensmittel-Discounter Penny als Ankermieter sowie an mehrere Nebenmieter wie den Textildiscounter KiK, das Haushaltswarengeschäft TEDi, einen Getränkemarkt und ein Fleischfachgeschäft vermietet. Die Food-Quote beträgt 55 Prozent.

Die Stadt Landsberg in Sachsen-Anhalt hat circa 15.000 Einwohner und liegt im Saalekreis nahe der Großstädte Halle (Saale) und Leipzig. Das attraktive Fachmarktzentrum befindet sich in verkehrsgünstiger Lage zwischen dem Gewerbe- und dem Wohngebiet von Landsberg direkt an der Hauptverkehrsstraße, die von der Bundesstraße in die Landsberger Innenstadt führt. Es bildet mit einer Fachmarktzeile auf dem gegenüberliegenden Grundstück den Einzelhandelsschwerpunkt der Umgebung und ist mit PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Den Kunden stehen ca. 120 PKW-Stellplätze zur Verfügung.

Als Makler war CREM-CONSULT aus Köln tätig. Die technische Due Diligence erfolgte durch Schuster Real Estate Consultants aus Ansbach. Rechtlich begleitet wurde die Transaktion auf Seiten des Käufers durch die Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein aus München.

Der Immobilienfonds GRR German Retail Fund No. 2 ist ein offener Spezial-AIF nach dem deutschen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Die Fonds-Administration erfolgt über die Service-KVG INTREAL. Der Fokus dieses Spezial-AIF liegt auf dem Einzelhandelssegment Basic Retail. Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren und soll durch die Investition in eine langfristig wertstabile Assetklasse ein attraktives Rendite-Risiko-Profil bieten. Dabei überzeugt das Segment Basic Retail durch langfristige Mietverträge und stabile Miet-Cash-Flows sowie durch namhafte und bonitätsstarke Ankermieter des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.

Der offene Spezial-AIF „GRR German Retail Fund No. 2“ wird durch die Service-KVG INTREAL administriert.

Ein PDF zum Download finden Sie hier

LIP Invest, der in München ansässige Investmentspezialist für Logistikimmobilien, erwirbt für seinen im Jahr 2019 aufgelegten offenen Immobilien Spezial-AIF „LIP REAL ESTATE INVESTMENT FUND – LOGISTICS GERMANY II“ einen gerade fertiggestellten Logistikimmobilien-Neubau in Bremen, Zum Panrepel 38. Künftiger Nutzer ist die Damco Germany GmbH, eine hundertprozentige Tochter der A.P. Moller Maersk Group. Damco ist eines der führenden Unternehmen in weltweiten Speditionsdienstleistungen und Supply-Chain-Management Services.

Verkäuferin ist die bauwo Grundstücksgesellschaft aus Hannover, die in den Assetklassen Logistik, Büro und Hotel seit fast 30 Jahren als Projektentwickler aktiv ist.

Moderner Logistikneubau als Brownfieldentwicklung

Das vom Verkäufer bereits 2018 mit rund 53.000 Quadratmetern erworbene und bisher als Produktionsstätte von Spritzgussteilen für den Pkw- und Nutzfahrzeugbau genutzte Grundstück wurde umfangreich saniert. Hierzu wurden rund 17.000 Quadratmeter Lager-, Büro und Produktionsflächen abgerissen und entsorgt.

Der aus drei Hallenabschnitten bestehende rund 33.000 Quadratmeter große Neubau verfügt über 30 Verladetore mit Überladebrücken und fünf ebenerdige Tore sowie 19 LKW- und 56 Pkw-Stellplätze. Unabhängig von der langfristen Vermietung an Damco wurde mit 12,50 Metern Hallenhöhe und einer hohen Fußbodenbelastbarkeit sowie der zahlreichen Andienungsmöglichkeiten großer Wert auf eine hohe Drittverwendungsfähigkeit gelegt.

TOP-Lage im Bremer Stadtgebiet

Das Objekt befindet sich im Gewerbegebiet Bremer Kreuz innerhalb des Bremer Stadtgebietes und unweit des Autobahnkreuzes A1/A27. Das Autobahnkreuz „Bremer Kreuz“ dient als Knotenpunkt zwischen den Städten Bremen, Hamburg und Hannover.

Die Nähe der Häfen Hamburg, Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven sowie die schnelle Erreichbarkeit des Ruhrgebietes und der holländischen Metropolregionen zeichnen den Standort aus. Zudem ist über die A27 und die A7 der Süden Deutschlands und über die A2 Berlin gut angeschlossen.

„Bremen gilt schon lange als internationale Drehscheibe der Logistikbranche. Durch die geographische Lage, die Hafennähe und die sehr gute Infrastruktur nimmt Bremen eine Schlüsselposition im nationalen und internationalen Warenverkehr ein. Wir freuen uns, eines der letzten verfügbaren Grundstücke dieser Größenordnung für Logistikbebauung auf dem Bremer Stadtgebiet für unseren Fonds gesichert zu haben“, so Sebastian Betz, Prokurist bei LIP und verantwortlich für Akquisition und Asset Management.

LIP wurde im Ankaufsprozess rechtlich von Eversheds Sutherland, steuerlich von Mazars und technisch von CBRE unterstützt.

Pressemitteilung zum Download: mehr