In der Immobilienfondsbranche herrscht auch in der Coronakrise verhaltener Optimismus. Fondsgesellschaften und Serviceanbieter wie INTREAL haben erfolgreich auf Homeoffice umgestellt. Auswirkungen auf das Geschäft werden allenfalls in geringem Maß und eher kurzfristig erwartet, zeigt eine Umfrage.

Lesen Sie mehr im Artikel der Börsenzeitung (Ausgabe 83 vom 30.04.2020): PDF

LIP Invest, der in München ansässige Investmentspezialist für Logistikimmobilien, erwirbt die zwölfte Logistikimmobilie für seinen im Jahr 2018 aufgelegten offenen Immobilien Spezial-AIF „LIP REAL ESTATE INVESTMENT FUND – LOGISTICS GERMANY“.

Verkäufer des Objekts Gründlacher Straße 258 in Fürth ist die Fuchs Immobilienbesitz GmbH & Co KG, ein mittelständischer Unternehmensverbund mit Sitz in Berching. JLL war für Fuchs sowohl beim Verkauf als auch bei der Neupositionierung und Neuvermietung der Immobilie beratend tätig.

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LIP Invest, der in München ansässige Investmentspezialist für Logistikimmobilien, verlängert den in 2021 auslaufenden Mietvertrag des Mieters QSZ QualitätsSägeZentrum GmbH vorzeitig bis Ende 2031.

Die von zwei Mietern genutzte Logistikimmobilie mit einer Gesamtmietfläche von rund 23.000 Quadratmetern wurde 2018 von LIP Invest für ihren Fonds „LIP REAL ESTATE INVESTMENT FUND – LOGISTICS GERMANY“ erworben. Das im Stadtgebiet von Remscheid liegende Objekt Am Weidenbroich 22 wird vorwiegend zur Produktionslogistik genutzt.

Im Zuge der Mietvertragsverlängerung wurden im gesamten Hallenbereich des Mieters die aktuellen HQL-Strahler gegen moderne LED-Technik ausgetauscht. Neben einer deutlich besseren Ausleuchtung der Halle können durch die Maßnahme größere Beträge an Betriebskosten eingespart werden.

Zudem kann der lichtbezogene CO2-Ausstoß um über 100.000 Kilogramm und damit rund 55 Prozent pro Jahr reduziert werden. „Die vorzeitige Prolongation des Mietvertrages ist ein positives Beispiel für unsere erfolgreiche Fondsstrategie durch aktives Assetmanagement zusätzliche Werte für unsere Investoren zu schaffen. Inhouse-Management und enger Kontakt zu unseren Mietern ist ein wesentlicher Schlüssel unseres Erfolgs“, so Johannes Otti, Asset Manager bei LIP Invest.

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Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL) kann einen erfolgreichen Jahresauftakt 2020 vermelden. So hat die Service-KVG im ersten Quartal 2020 insgesamt 14 neue Fonds aufgelegt und administriert nun 175 Fonds. 72 neue Objekte wurden angebunden, womit die Anzahl der verwalteten Immobilien von 1.331 (Q4 2019) auf 1.403 anstieg. Das Gesamtvolumen der Assets under Administration (AuA) wuchs von 31,1 Milliarden Euro um 2,2 Milliarden Euro auf insgesamt 33,3 Milliarden Euro. Die INTREAL hat im Q1 20 neue Mitarbeiter eingestellt, ihre Mitarbeiterzahl erhöht sich auf insgesamt 310.

Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL sagt: „Die INTREAL hat ein starkes erstes Quartal hinlegen können – trotz der im März absehbaren und spürbaren Folgen der Corona-Krise. Aufgrund der Pandemie gehen wir für das zweite Quartal eher von stagnierenden Zahlen aus, sehen aber auch, dass die Assetklasse Immobilien in der Krise wie auch danach ihre Bedeutung im Anlageuniversum sowohl der privaten wie institutionellen Anleger behaupten oder sogar steigern kann. Wir profitieren jetzt von dem konsequenten Ausbau unserer IT-Infrastruktur, mit welcher wir auch in Zeiten des Social Distancing voll funktionsfähig sind und uns mit unseren Fondspartnern aktuell und zukünftig optimal aufstellen können.“

Geschäftsbereich Partnerfonds wächst um 1,5 Milliarden Euro, KVG-Services um 0,5 Milliarden Euro

Das Wachstum verteilt sich wie folgt: Das Segment Partnerfonds für nationale und internationale Asset Manager wuchs im ersten Quartal 2020 um mehr als 1,5 Milliarden Euro auf 20,1 Milliarden Euro. Damit erreichte die INTREAL in diesem Geschäftsfeld bereits zum 31. März 2020 die Hälfte des Wachstums des Gesamtjahres 2019. Mit einem Anteil von etwa 60 Prozent an den gesamten AuA bleiben die Partnerfonds der wichtigste Geschäftsbereich der Administrationsspezialistin.

Auch die KVG-Services waren im ersten Quartal stark nachgefragt. In diesem Geschäftsbereich übernimmt die INTREAL alle Back-Office-Tätigkeiten für andere Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs), damit diese in einem Umfeld zunehmender Kosten für Regulierung an Effizienz gewinnen. „In der aktuellen Krise zeigte sich, dass die Auslagerung von Tätigkeiten an eine große und leistungsstarke Service-KVG einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des eigenen Geschäfts leistet“, so Michael Schneider. Das Segment wuchs im ersten Quartal um 0,5 Milliarden Euro auf 13,2 Milliarden Euro.

Mitarbeiterzahl erhöht sich auf 310

Der Wachstumskurs der ersten Monate des Jahres 2020 wurde begleitet von der Einstellung von 20 neuen Fondsspezialisten. Insgesamt beschäftigt die INTREAL zum 31. März 2020 310 Mitarbeiter. Zusätzlich zum Ausbau der IT hat die Service-KVG mit der neuen Abteilung Treasury auf das allgemeine Unternehmenswachstum und zusätzlichen Anforderungen durch das starke Wachstum der durch INTREAL administrierten offenen Immobilien-Publikumsfonds nachhaltig reagiert.

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„Die abwechslungsreiche Projektarbeit mit den verschiedenen Fachabteilungen und das gemeinsame Umsetzen von neuen Anforderungen schätze ich an meiner Arbeit sehr.“

Wie sind Sie zur INTREAL Solutions gekommen?
Ich habe „Media Systems“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, kurz HAW Hamburg, studiert. Während des Studiums habe ich bereits bei der INTREAL Solutions als Werkstudent gearbeitet und auch meine Bachelorarbeit im Unternehmen geschrieben. Im Anschluss an mein Studium wurde ich dann als Business Application Manager übernommen.

Was sind die Aufgaben eines Business Application Managers?
Ein Business Application Manager betreut und entwickelt Anwendungen und Schnittstellen weiter. Auch der Support ist eingeschlossen, damit ein reibungsloser Ablauf im Unternehmen mit der Arbeit der Softwaresysteme gelingt. In unserem Team betreuen wir die immobilienspezifischen Softwarelösungen, die die verschiedenen Fachabteilungen nutzen – das sind z. B. die Programme „bison.box“ oder „iX-Haus“. Ich betreue unser Customer-Relationship-Management-System (kurz CRM) „Sage 100 CRM“. Mit diesem System wird der Kundendatenstamm verwaltet und das Tool wird als Vertriebssteuerungssystem genutzt. Bereits während meiner Zeit als Werkstudent habe ich mich intensiv mit CRM-Systemen beschäftigt und es auch zum Thema meiner Bachelorarbeit gewählt. Seit dem Abschluss meines Studiums verantworte ich „Sage 100 CRM“ bei der INTREAL Solutions.

Ein toller Einstieg direkt nach dem Studium. Was waren die größten Herausforderungen für Sie?
Die Softwaresysteme werden – auch bedingt durch das Wachstum des Unternehmens – kontinuierlich weiterentwickelt. Es gibt immer wieder neue Bereiche, in die ich mich eingearbeitet und zu denen ich mich weitergebildet habe. So sind z. B. meine Programmierfähigkeiten durch die Herausforderungen des Arbeitsalltags stetig gewachsen. Es fallen auch viele kommunikative Aufgaben an, da ich im ständigen Austausch mit den Fachabteilungen bin. Hier nehme ich neue Anforderungen an das CRM-System auf und entwickle, alleine oder in Zusammenarbeit mit einem Softwaredienstleister, Lösungen, die dann in der Software umgesetzt werden. Die abwechslungsreiche Projektarbeit mit den verschiedenen Fachabteilungen und das gemeinsame Umsetzen von neuen Anforderungen schätze ich an meiner Arbeit sehr.

Das hört sich nach einem verantwortungsvollen Job an. Wie ist Ihre tägliche Arbeitsauslastung?
Es fallen immer projekt- und softwarebezogen Arbeiten an, sodass die Arbeitsauslastung auch schon mal höher sein kann. Daher ist es umso wichtiger, dass wir uns in unserem achtköpfigen Team unterstützen und Absprachen untereinander, aber auch mit unseren Teamleitern, auf kurzen Wegen gelingen. Das funktioniert gut und läuft immer sehr kollegial ab. Zudem sind wir ein Ausbildungsbetrieb und können auf die Unterstützung und den frischen Input unserer Auszubildenden zählen.

Was machen Sie als Ausgleich zur Arbeit?
In meiner Freizeit gehe ich gerne Laufen. Toll ist, dass ich mein Hobby mit dem Beruf verbinden kann, denn als einer der Team-Captains im Unternehmen organisiere ich die Teilnahmen von Kollegen an den Hamburger Laufveranstaltungen. Außerdem spielt „König Fußball“ eine wichtige Rolle für mich: Als Saisonkartenbesitzer beim FC St. Pauli gehe ich regelmäßig ins Stadion und spiele mit einer Mannschaft in der Hamburger Kicker-Liga.

„Eine Systemlösung zu bauen und bei Abschluss des Projektes zu sehen, dass die Anwendung funktioniert und einen Mehrwert für die Kollegen darstellt, begeistert mich immer wieder.“

Wie war Ihr Weg zur INTREAL Solutions?
Computer haben mich schon als Kind fasziniert: Ich bin bereits mit elf Jahren einem Computerclub beigetreten und mein privater PC musste oft als Testobjekt herhalten. Es stand somit für mich früh fest, dass ich im IT-Bereich arbeiten möchte. Nach meiner Ausbildung zur Informatikkauffrau habe ich für einige Jahre im IT-Support gearbeitet, bevor ich im Oktober 2015 bei der INTREAL Solutions als System- und Netzwerkadministratorin angefangen habe zu arbeiten.

Was genau sind die Aufgaben einer System- und Netzwerkadministratorin?
Mir machen Projektarbeiten am meisten Spaß, wenn es darum geht neue Systemlösungen zu implementieren. Bei diesen Projekten lerne ich viel dazu und habe die Möglichkeit neue Funktionen bereitzustellen und auszuprobieren. Ein Projekt, an dem ich mitgearbeitet habe, ist der Infrastrukturaufbau der virtuellen Desktops. Durch die Einrichtung ist jetzt weltweit ein sicherer Zugriff auf unsere Systeme möglich. Eine Systemlösung zu bauen und bei Abschluss des Projektes zu sehen, dass die Anwendung funktioniert und einen Mehrwert für die Kollegen darstellt, begeistert mich immer wieder.

Was zeichnet für Sie die Arbeit bei der INTREAL Solutions aus?
Zurzeit passiert sehr viel in der IT-Landschaft: Optimierung von Prozessen und Automation sind große Themen, die uns täglich beschäftigen und unsere Arbeit prägen. In einem Unternehmen zu arbeiten, dass sich nicht vor Innovationen verschließt, sondern offen für neue Lösungen und Wege ist, empfinde ich als sehr motivierend. Das Betriebsklima ist sehr kollegial und ich schätze den kurzen Weg zu den Teamleitern, die mir viel Freiraum geben, aber immer ansprechbar sind. Generell wird viel Wert darauf gelegt ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen, so verfügen wir über eine großzügige Küche mit angeschlossenem Bereich zum Relaxen inklusive Kicker und Playstation.

„Kickern“ Sie denn auch in Ihrer Freizeit – oder haben Sie ein anderes Hobby?
Eine Partie am Kicker spiele ich eher selten, lieber gehe ich stattdessen zum Sport. Ich trainiere regelmäßig fünf- bis sechsmal in der Woche. Da wir über das Betriebliche Gesundheitsmanagement eine kostenfreie Mitgliedschaft bei der Fitnessstudiokette „Fitness First“ erhalten, wird mein Hobby aktiv durch das Unternehmen gefördert. Ich trainiere in verschiedenen Centern, dadurch bin ich sehr flexibel und kann Arbeit und Sport gut miteinander kombinieren.