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„Die Aufgaben sind breit gefächert, sehr international geprägt und auf alle Fälle nicht langweilig, da wir den gesamten Lebenszyklus einer Immobiliengesellschaft begleiten dürfen. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen und es kommen immer wieder neue Herausforderungen.“

Herr Bonde, Sie sind seit April 2015 an Bord – auf welchem Weg sind Sie zur INTREAL gekommen?
Nach dem Studium habe ich als Steuerassistent im Bereich internationales Steuerrecht bei einer großen Beratungsfirma gearbeitet. Hier mit dem Schwerpunkt auf geschlossene Fonds. Nach mehr als drei Jahren wollte ich wissen, wie es auf der anderen Seite aussieht. Ich habe mich dann schlichtweg auf eine Stellenanzeige der INTREAL beworben. Die klang ganz gut, da die beschriebenen Aufgaben zu dem passten, was ich bereits auf Beraterseite für Mandanten gemacht habe. Und dann ging es wirklich sehr schnell – Bewerbungsgespräch, Büroführung, Vertrag – innerhalb kürzester Zeit war ich dabei.

Könnten Sie mir einen Einblick in Ihre Aufgaben geben?

Gern. Die Aufgaben sind breit gefächert, sehr international geprägt und auf alle Fälle nicht langweilig, da wir den gesamten Lebenszyklus einer Immobiliengesellschaft begleiten dürfen. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen und es kommen immer wieder neue Herausforderungen.

Es ist so: Eine Immobilie kann entweder direkt oder indirekt über eine Gesellschaft von einem Fonds gehalten werden. So sind wir  bei einem indirekten Asset Deal bereits bei der Gesellschaftsgründung im Boot, prüfen den Gesellschaftsvertrag auf KAGB-Tauglichkeit statten die Gesellschaft mit Kapital aus um die Immobilie zu erwerben und kümmern uns um die handels- und steuerliche Registrierung.

Oder wir kommen beim Gesellschaftskauf, dem sogenannten Share Deal ins Spiel. Das ist dann wesentlich aufwendiger. Hier müssen wir neben der Struktur bspw. die Kaufpreisformel prüfen, die Historie der Gesellschaft auf Risiken und Verpflichtungen durchleuchten. Darüber hinaus sind wir für die Ankaufsbewertung nach §236 KAGB zuständig.

Das klingt nach einem komplexen Aufgabenspektrum.

Das ist es auch. Wir tragen die Verantwortung für die Gesellschaften und arbeiten vom Ankauf bis zum Verkauf sehr eng mit dem Fondspartner zusammen.

Im Tagesgeschäft sind wir dann überwiegend Ansprechpartner für Dienstleister wie Buchhalter, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und managen die Reporting-, Planungs- und Ausschüttungsprozesse. Bei ausländischen Gesellschaften haben wir immer lokale Ansprechpartner, da diese über das erforderliche Know-how, z.B. das finnische Handels- und Gesellschaftsrecht verfügen. Wir müssen monatlich die lokale Rechnungslegung in die Rechnungslegung nach dem KAGB überleiten. Bei deutschen Gesellschaften buchen wir hingegen alles selbst und erstellen den Jahresabschluss.

Wie arbeitet Sie in Ihrem Team zusammen?
Jeder Beteiligungsmanager bekommt früh Verantwortung und betreut eigenständig seine Gesellschaften. Dabei können wir uns aber gegenseitig vertreten, da ein Land mit mehreren Kollegen besetzt ist und uns somit die länderspezifischen Besonderheiten in der Rechnungslegung bekannt sind. Wir sind ein ziemlich junges Team – wir haben die notwendige Ernsthaftigkeit für den Job, schaffen es aber durchaus auch, eine Menge Spaß zu haben.

Sie haben eine sehr beeindruckende Freizeitgestaltung: Sie sind freiwilliger Feuerwehrmann. Wie kann man sich das vorstellen?
Nach der Arbeit und am Wochenende stehe ich im Dienst der Feuerwehr Hamburg. Insgesamt komme ich dabei auf rund 100 Einsätze pro Jahr, da in Hamburg kaum zwischen Berufs- und freiwilliger Feuerwehr unterschieden wird. Wir haben folglich viele Alleineinsätze ohne die Berufsfeuerwehr oder werden zeitgleich alarmiert. Mir liegt das Ehrenamt am Herzen und ich helfe wirklich gern. Insofern bin ich dankbar eine verständnisvolle Partnerin zu haben und die Vertrauensarbeitszeit der IntReal nutzen zu können.